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Die "Roten" üben schon mal den Aufstieg

96 im Trainingslager Die "Roten" üben schon mal den Aufstieg

Erstes Trainingslager, erstes Fazit: Die 96-Aktion zur Mannschaftsfindung, das Radeln auf den Brocken, verlief unfallfrei. Das neue Team der "Roten" wächst zusammen – auch durch die Arbeit von Trainer Daniel Stendel. Am Montag geht es dann nach einem freien Tag wieder auf die Mehrkampfanlage.

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Ab in die Tonne: Im Harz kam bei den 96-Profis trotz harter Arbeit der Spaß nicht zu kurz. Dafür sorgte auch Trainer Daniel Stendel mit einigen ungewöhnlichen Übungen. Bei einer davon ging es darum, in einem kleinen Team den Ball so lange über den Platz zu jonglieren, bis er in einer Tonne versenkt werden kann.

Quelle: Florian Petrow

Hannover. Nein, die Abenteurer aus Hannover wurden beim Bergradeln auf den sagenhaften Brocken nicht von Hexen überfallen oder Flüchen heimgesucht. Die 96-Aktion zur Mannschaftsfindung verlief unfallfrei – anders als beim Hamburger SV mit dem Schlüsselbeinbruch von Lewis Holtby. Mission gelungen, Aufstieg zum Gipfel erreicht.

Auf dem Weg zur Spitze in der 2. Liga soll das Trainingslager im Harz die erste Etappe gewesen sein. Wir ziehen ein Fazit nach vier Tagen Fußball-Trainingscamp im mystischen Harz.

Die Zaubersprüche

„Jedes Spiel bringt drei Punkte.“ Daniel Stendel findet hier und da selbst, dass seine Sprüche klingen wie eine Langspielplatte mit Sprung. „Man denkt schon, das ist eine Masche, ein Spruch fürs Phrasenschwein.“ Aber er bleibt bei seiner Linie des Zusammenhalts, mit der er Hannovers resignierte Fans wie durch Zauberkraft zurückgewann. Man staunte über die Frische und den Mut des Absteigers. Jetzt, in der 2. Liga „haben wir vielleicht gute Qualität, aber Qualität allein reicht nicht“, sagt er. „Man muss sich wehren und gegenhalten.“ Dafür war das Trainingslager ideal. Einige Spieler bestätigen die Masche: Die Truppe wächst zusammen, es wird nur noch Deutsch gesprochen, man versteht sich.

Die Torjäger

Stürmer Artur Sobiech stieß im Trainingslager komplett zur Mannschaft – und gibt ihr sofort einen Qualitätssprung. Sobiech präsentierte sich in der Form der letzten Bundesligaspiele. Charlison Benschop braucht nach langer Verletzung noch Sicherheit. Der neue Stürmer Babacar Gueye ist bisher uneinschätzbar, weil an der Leiste verletzt. 96 macht jedenfalls keinen Fehler, Niclas Füllkrug noch aus Nürnberg zu holen.

Die Leitwölfe

Manuel Schmiedebach, Edgar Prib und Sobiech traten nicht nur gemeinsam Wasser in der Oder, sie halten auch sonst zusammen. Sie sind die Chefs, neben Salif Sané. Daraus wird sich demnächst der Mannschaftsrat bilden. „Wir haben viele neue und junge Spieler, man muss sich erst einmal kennenlernen, das wird so Richtung Norderney gehen“, erklärt Stendel. Die Leitwölfe werden gewählt, den Kapitän bestimmt Stendel selbst.

Hannover 96 absolviert das erste Training im Trainingslager Bad Lauterberg.

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Die Verletzten

Gueye wird bis zum Trainingslager auf Norderney (11. Juli) wohl fit. Alle anderen kommen zeitnah wieder. Auch Uffe Bech soll auf einem guten Weg sein. Ungewiss bleibt die Zukunft von Andre Hoffmann (Kniereizung): „Es ist nicht so, dass er dicht dran ist am Mannschaftstraining“, sagt Stendel.

Das Problem

Nicht alle Dinge im sommerlichen Transfer-Zauber kann 96 verhindern. Kenan Karaman „bleibt“, stellte 96-Kaderplaner Christian Möckel fest. Aber bei Miiko Albornoz und Sané steht das noch nicht fest.

In der Vorbereitung auf die neue Saison bestreiten die Spieler von Hannover 96 neben zahlreichen Testspielen auch zwei Trainingslager in Bad Lauterberg, vom 29. Juni bis 2. Juli, und auf der Nordsee-Insel Norderney, 11. bis 17. Juli.

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Volles Programm

Am Montagnachmittag (15 Uhr) trainiert 96 nach einem freien Tag wieder in Hannover auf der Mehrkampfanlage. Danach müssen die Profis zweimal pro Tag ran. Am Mittwoch wird beim Oberligisten 1. FC Wunstorf getestet (18 Uhr).

Voll dabei

Im letzten Harz-Training in Barbis stürmte auch wieder Noah-Joel Sarenren-Bazee. Das Spiel Elf-gegen-Elf machte der 19-Jährige, der zuletzt Leistenprobleme hatte, problemlos mit.

Von Dirk Tietenberg

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Unterm Schutzschirm: Salif Sané.

Salif Sané besitzt aktuell zwei Zukunftsperspektiven: Entweder bleibt der Senegalese bei den "Roten" oder er wechselt nach Köln. 96 sitzt jedoch am längeren Hebel, da Sanés jetziger Vertrag keine Ausstiegsklausel enthält. Gerüchten zufolge soll Sané jedoch bereits einen Vorvertrag unterschrieben haben.

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27. November 2016 - Christian Purbs in Allgemein

Und wieder zwei Punkte weg. Und wieder war mehr möglich für die „Roten“. Auch wenn Daniel Stendel die Tore nicht selbst schießen kann, was er garantiert am liebsten machen würde, in Düsseldorf gab auch der 96-Trainer keine glückliche Figur ab.

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