12°/ 9° bedeckt

Navigation:
Abo bestellen HAZ-Shop HAZ Media Store AboPlus HAZ Service
Hannover 96 will alles geben gegen Werder Bremen
Mehr aus Hannover 96

Hoffnung auf Diouf und Abdellaoue Hannover 96 will alles geben gegen Werder Bremen

Die 96-Stürmer Mame Diouf und Mohammed Abdellaoue wollen am Freitag in Bremen da weitermachen, womit sie gegen Wolfsburg aufgehört haben.

Voriger Artikel
Auch 96-Neuzugang Franca verletzt sich
Nächster Artikel
Hannover 96 will Bremen-Fluch besiegen

„Beide sind in einer guten Verfassung“: Abdellaoue (rechts) und Diouf schossen den 96-Sieg gegen Wolfsburg heraus.

Quelle: Ulrich zur Nieden

Hannover. Werbung in eigener Sache muss keiner von beiden machen – was Mame Diouf und Mohammed Abdellaoue fußballerisch drauf haben, hat inzwischen schon so manche Begehrlichkeit außerhalb von Hannover geweckt. Bei 96 kann man von den Tricks und Toren der beiden nicht genug bekommen.

Wie vor ein paar Tagen in der AWD-Arena, als das Duo den Fußball-Bundesligisten zum 2:1-Sieg gegen den VfL Wolfsburg schoss. Diouf und Abdellaoue stehen für Erfolg und Spaß gleichermaßen – und das soll am besten auch Freitagabend im Weserstadion gegen Werder Bremen (Anpfiff ist um 20.30 Uhr) der Fall sei. Denn starke Stürmer, wie es die zwei sind, könnten bei diesem Nordderby den Ausschlag geben.

„Beide sind in einer guten Verfassung“, sagt 96-Sportdirektor Jörg Schmadtke. Diouf traf gegen die Wolfsburger in dieser Bundesligasaison zum achten Mal, und das bei 15 Einsätzen. Abdellaoue erhöhte mit dem Tor zum 1:0 seine Quote auf fünf, was nicht nur aufgrund seiner deutlich kürzeren Einsatzzeiten (zwölf Spiele, dabei neunmal eingewechselt) bemerkenswert erscheint.

Der Norweger war in den vergangenen Monaten immer wieder von Verletzungen gehandikapt, so machten ihm noch in der Rückrundenvorbereitung Beschwerden an der Halswirbelsäule zu schaffen. Jetzt trumpfte er so auf, als sei nichts gewesen. „Er ist der Spieler von uns, der vor dem Tor am kältesten reagiert“, sagt Trainer Mirko Slomka. Das soll der 27-Jährige auch morgen zeigen – möglichst länger als vorigen Sonnabend, als das Spiel für Abdellaoue infolge der Roten Karte für Sébastien Pocognoli schon nach einer guten halben Stunde gelaufen war.

Aus taktischen Gründen wurde er ausgewechselt – aus dem 96-Zweiersturm wurde so ein Einmannbetrieb. Slomka gibt zu, dass ihm diese Entscheidung nicht leichtgefallen sei. Abdellaoue habe läuferisch und kämpferisch eine starke Leistung gezeigt. Letztlich habe den Ausschlag gegeben, dass Diouf der kompaktere und der passendere Spielertyp für die verbleibende Position gewesen sei. Wie zur Bestätigung sorgte der Senegalese kurz nach der Umstellung für das 2:0.

In Bremen wollen Diouf und Abdellaoue da weitermachen, womit sie gegen Wolfsburg aufgehört haben. Slomka hat beide dazu aufgefordert, für „Aufruhr zu sorgen vor dem Werder-Tor“. Bei den Hanseaten ist die Verunsicherung nach zwei Niederlagen in der Rückrunde groß, und in der Abwehr hat die Mannschaft von Trainer Thomas Schaaf ähnliche Probleme wie 96. Der Tabellenzwölfte hat, wie auch 96, bereits 37 Gegentore einstecken müssen – keine schlechte Verheißung für torhungrige Angreifer.

Schaaf hat eingestanden, dass die jüngsten Pleiten und die acht Treffer, die Werder dabei gegen Borussia Dortmund (0:5) und den Hamburger SV (2:3) kassierte, sein Team zurückgeworfen haben. Er räumt zugleich Abstimmungsprobleme ein. Auch das kommt einer unfreiwilligen Einladung an 96 gleich, sich trotz Personalsorgen nicht zu sehr auf die Defensive zu verlegen.

Aber das hat Slomka ohnehin nicht vor. Zu seinem Rezept gehört, die Bremer Schwächen mit Sturm und Drang auszunutzen. „Wir wollen einen Punkt“, sagt der 96-Trainer. Warum nicht gleich drei – dank Diouf und Abdellaoue?

Voriger Artikel Voriger Artikel
Nächster Artikel Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Knieblessur in „U23“-Testspiel
Foto: Neuzugang Franca hat sich am Mittwoch bei einem Testspiel am Knie verletzt. Wie lange er ausfällt, will Hannover 96 am Donnerstag bekannt geben.

Die Verletzungsmisere bei Hannover 96 reißt nicht ab. Am Mittwoch hat es auch den brasilianischen Neuzugang Franca erwischt. Der 21-Jährige zog sich eine Knieblessur zu.

mehr
Das 96-Quiz: Hätten Sie sie erkannt?

Kennen Sie alle 96-Legenden? Beweisen Sie ihr Wissen im 96-Quiz.

Anzeige
96 gegen Borussia Dortmund

In der Bundesliga war der BVB zuletzt alles andere als eine Macht. Am Sonnabend, 25. Oktober, waren die "Roten" von Hannover 96 zu Gast.

Die HAZ-Sportexperten schreiben gemeinsam den RotenBlog
15. Oktober 2014 - Jörg Grußendorf in Allgemein

“Nervenreizung am unteren linken Beckenring” – das mag ja eine klare ärztliche Diagnose sein, es klingt dennoch irgendwie nebulös. Musklefaserriss, Zerrung oder Prellung, damit kann man etwas anfangen, da ist die Zeit des Ausfalls kakulierbar.

mehr
Das sind die bisherigen Trainer von Hannover 96

Namen wie Rolf Paetz, Karl-Heinz Mühlhausen und Hannes Baldauf gehören genauso zur 96-Trainer-Geschichte wie Tayfun Korkut, Mirko Slomka und Ralf Rangnick. Die Trainer von Hannover 96 seit 1963:

Anzeige