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Hannover 96 wirbt für Vereine

Aktion Hannover 96 wirbt für Vereine

Hannover 96 und das Staatstheater Hannover werben für Sport-, Kultur- und Sozialsponsoring. Am Montag stellten 96-Präsident Martin Kind, Juergen Braasch vom Staatstheater Hannover und Regionspräsident Hauke Jagau Projekt „Vereint für Hannover“ vor.

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Juergen Braasch, Staatstheater Hannover, Martin Kind, Hannover 96, und Regionspräsident Hauke Jagau stellen das neue Projekt „Vereint für Hannover“ vor.

Quelle: Martin Steiner

Die Parzelle Nummer zwölf, Kolonie Ihlpohl 1, Kleingärtnerverein Linden, ist nunmehr Gegenstand eines waschechten Sponsorings. Sponsor ist die Hannoversche Volksbank, gesponsert wird das Familienzentrum St. Vinzenz des Caritasverbandes Hannover. Gemeinsam mit dem Batteriehersteller Johnson Controls und dessen Schützling, dem Kinder- und Jugendheim Limmer, sind beide somit Vorreiter der Kampagne „Vereint für Hannover“. Initiatoren des Zusammenschlusses zur Förderung von Sport-, Kultur- und Sozialprojekten sind Fußball-Bundesligist Hannover 96 und das Staatstheater Hannover. „Wir bilden die Plattform“, sagte 96-Präsident Martin Kind am Montag bei der Präsentation von „Vereint für Hannover“ im Regionshaus.

40 Projekte hatten sich in einer ersten Runde um eine Förderung durch „Vereint für Hannover“ beworben, zwei erhielten einstweilen den Zuschlag. Das Familienzentrum St. Vinzenz in Linden-Süd möchte den 72 Kindern aus Hort und Kindergarten eine Möglichkeit bieten, Obst und Gemüse anzubauen. Mit Unterstützung der Volksbank hat das Familienzentrum nun also die Parzelle Nummer zwölf gekauft – und eine Handvoll Fahrräder, damit die Kinder ihren Garten vom Allerweg aus auch erreichen können. „Auch wir wollen Früchte ernten“, ist das Motto des Projektes, von dem Volksbank-Vorstandssprecher Jürgen Wache hofft, es werde „den Kreislauf der Natur erlebbar machen“. Lob gab es dafür von Regionspräsident Hauke Jagau, gemeinsam mit Oberbürgermeister Stephan Weil Schirmherr der Kampagne.

Die Idee für die Kampagne hat Hannover 96 aus Hamburg „abgeguckt“, wie Klubchef Kind am Montag zugab. Ziel von Fußballklub und Staatstheater ist es, potente Sponsoren für Projekte anzuwerben, bei denen Sport, Kultur oder soziales Engagement gefördert werden. Die Initiatoren hoffen nun, möglichst noch mehr Sponsoren zu finden. Werben wollen sie dafür mit einer groß angelegten Plakatkampagne und ihrem Symbol, der „Grüne Karte“ für soziales Engagement.

Über die Auswahl der Projekte entscheidet ein Gremium aus Vertretern der Initiatoren, sagte Jürgen Braasch, Verwaltungsdirektor des Staatstheaters. Voraussetzungen für die Förderung seien „Nachhaltigkeit, regionale Verwurzelung, Gemeinnützigkeit und Unabhängigkeit“, so Michael Kügl, Intendant der Staatsoper. Medienpartner der Kampagne sind die Hannoversche Allgemeine Zeitung, die Neue Presse und NDR 2.

Nicht nur zahlen, sondern auch mit anpacken wollen die Mitarbeiter von Johnson Controls. Das Unternehmen, das Fahrzeugbatterien unter anderem für Hybrid- und Elektroautos herstellt, spendiert dem Kinder- und Jugendheim Limmer auf seinem bisher kargen Außengelände einen „Erlebnisspielplatz“ mit allem, kündigte Personalchef Georg Klotz an. Dabei wollten die Mitarbeiter „auch Menschenschweiß lassen“.

Hier gibt es weitere Informationen zum Projekt.

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