Navigation:
HAZ-Shop AboPlus Online-ServiceCenter
Verletzungspech

Hannover 96 wohl ohne Pinto gegen Wolfsburg


Ein wenig Hoffnung ist noch da, auch wenn die Zeit Sergio Pinto so langsam davonläuft. Der Mittelfeldspieler von Hannover 96, der aufgrund einer Prellung am Sprunggelenk ohnehin im Training kürzertreten muss, hat sich obendrein noch einen Magen-Darm-Infekt zugezogen, sodass er am Donnerstag auf ärztliches Anraten gänzlich auf eine sportliche Betätigung verzichten musste.
Ein wenig Hoffnung ist noch da, auch wenn die Zeit Sergio Pinto so langsam davonläuft.

Ein wenig Hoffnung ist noch da, auch wenn die Zeit Sergio Pinto so langsam davonläuft.

© dpa

Hannover. Das Niedersachsenduell beim VfL Wolfsburg (Anpfiff ist um 15.30 Uhr) rückt für den Deutschportugiesen damit in weite Ferne.

„Das wird ganz eng für Sergio“, sagte 96-Trainer Mirko Slomka, „seine starke Prellung zieht eine lang andauernde Leidenszeit nach sich.“ Pinto könne derzeit weder schmerzfrei laufen geschweige denn schießen und müsse sich mit Übungen auf dem Crosstrainer bescheiden und Aquajogging absolvieren. „Das alles sind keine guten Voraussetzungen für einen Einsatz. Darum gehe ich davon aus, dass wir in Wolfsburg auf ihn verzichten müssen.“

Wer den Mittelfeldstrategen ersetzen könnte, darauf wollte sich der Trainer zwei Tage vor dem Spiel gewohnheitsmäßig nicht festlegen. Zuletzt gegen Schalke 04 bot Slomka Lars Stindl als zweiten zentralen Mittelfeldspieler auf. Der 23-
Jährige, der sonst eine offensiven Part einnimmt, ersetzte seinerzeit mit einer starken Leistung den Gelb-gesperrten Manuel Schmiedebach.

Einige Einsätze als „Sechser“ hatten in dieser Saison auch schon Routinier Altin Lala und Henning Hauger, Letzterer kommt dafür in Wolfsburg allerdings aufgrund einer Leistenoperation nicht infrage. Auch Steve Cherundolo hat in der Vergangenheit gezeigt, dass er für diese Position eine Alternative ist. Am Donnerstag im Training probte Slomka eine weitere Möglichkeit: mit Konstantin Rausch, der eigentlich auf der linken Außenbahn zu Hause ist. „Er hat das Rüstzeug, ist schnell und zweikampfstark“, sagte der Chefcoach.

Slomka hat also einiges in petto. Egal, wen er gegen die angeschlagenen „Wölfe“ einsetzt – der 96-Trainer hat eine Forderung an den betreffenden Spieler und auch an dessen Nebenleute. „Wir haben zu wenige torgefährliche Mittelfeldspieler“, sagte Slomka, „da haben uns alle Bundesligisten etwas voraus. Wir können uns schließlich nicht immer auf die Stürmer verlassen.“

Und der torgefährlichste 96-Mittelfeldspieler, Sergio Pinto, der es immer mal wieder mit gefährlichen Weitschüssen versucht, ist wohl nicht dabei.

Jörg Grußendorf

Nächster Artikel
Nächster Artikel
Vorheriger Artikel
Voriger Artikel

Meistgelesene Sport-Artikel

Anzeige

Die wichtigsten Sporttermine

Roter Kanal

Wie hat mein Verein gespielt?

Fußball-Tabellen

Alle Ergebnisse der Bezirks-, Kreis-, Ober- und natürlich auch Bundesliga finden Sie in unseren Fußball-Tabellen schnell und übersichtlich.

Anzeige


Top