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"Ich schäme mich für 96"

Legende Siemensmeyer "Ich schäme mich für 96"

Bisher hat Hannover 96 zwar schlecht gespielt, aber im Umfeld des Vereins war es halbwegs ruhig. Das scheint nun vorbei zu sein: Vereinslegende Hans Siemensmeyer kritisiert Trainer Schaaf. "Von ihm habe ich mehr erwartet", sagte der 75-Jährige. Ein anderer dagegen hält 96 die Stange: Altbundeskanzler Gerhard Schröder.

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Ist nach sieben Niederlagen in acht Spielen von Trainer Thomas Schaaf enttäuscht: 96-Legende Hans Siemensmeyer.

Quelle: Archiv

Hannover. Der frühere Fußball-Nationalspieler Hans Siemensmeyer äußerte sich enttäuscht über die Arbeit von Schaaf, unter dessen Regie das 96-Team sieben von acht Bundesligaspielen verloren hat. "Von ihm habe ich mehr erwartet. Dass er Tugenden wie Einsatz, Kampfgeist und Wille zum Sieg raus holt. Aber das alles sehe ich nicht", sagte Siemensmeyer der "Bild-Zeitung" (Dienstag).

Der 75 Jahre alte Ex-Profi, der 278 Mal für Hannover 96 in der Bundesliga auflief, ging auch mit den Spielern und der Vereinsführung um Clubchef Martin Kind und Geschäftsführer Martin Bader hart ins Gericht. Die 96-Bosse hatten nach der Trennung von Trainer Michael Frontzeck in der Winterpause Schaaf als neuen Coach sowie sechs neue Profis verpflichtet. "Davon haben fünf doch gar kein Bundesliga-Niveau", kritisierte Siemensmeyer die Personalpolitik der abstiegsbedrohten Niedersachsen.

"Ich schäme mich für 96", fasste die Club-Legende seinen Unmut über den Absturz des Vereins zusammen, der in der dritten Saison in Serie gegen den Abstieg kämpft. An den erneuten Klassenverbleib glaubt er diesmal nicht. "Es tut mir leid für den Verein. Aber ich habe keine Hoffnung mehr", sagte Siemensmeyer.

Gerhard Schröder bleibt Hannover 96 treu

"Niemals allein" heißt es im Vereinslied von Hannover 96. Fußball-Fan und Alt-Kanzler Gerhard Schröder will das Motto auch beim Abstieg des Tabellenletzten in die 2. Liga beherzigen. "Ich bleibe Hannover 96 treu, egal wo und gegen wen sie spielen", erklärte Schröder in der "Sport Bild".

Zuletzt erfreuten ihn die Bundesligaspiele nicht, doch noch hofft Schröder, dass ihm Gegner wie Sandhausen oder Heidenheim erspart bleiben. "Spiele im Abstiegskampf machen nur selten Spaß. Ich glaube aber an den Trainer Thomas Schaaf und hoffe sehr, dass er die Mannschaft noch zum Klassenerhalt führen kann. Die Verpflichtung war und bleibt richtig", stellte das 96-Mitglied fest.

dpa

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