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Harnik oder Karaman in der Startelf?

Konkurrenzdruck bei 96 Harnik oder Karaman in der Startelf?

Muss sich Martin Harnik auch im kommenden Spiel am Sonntag gegen Greuther Fürth mit der Zuschauerrolle begnügen? Sein Konkurrent Karaman präsentierte sich in den Trainingsspielchen insgesamt unauffälliger, aber war erheblich zielstrebiger und treffsicherer als der neue 96-Star.

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Martin Harnik in der Zuschauerrolle? Das könnte Sonntag wieder der Fall sein.

Quelle: Petrow

Hannover. Den letzten Zweikampf des Trainingsvormittags hat er am Dienstag locker gewonnen gegen seinen derzeitigen Konkurrenten. Während Kenan Karaman nahezu unbehelligt von den vielen Fans den Weg von der Mehrkampfanlage in die HDI-Arena antreten konnte, war Martin Harnik ein gefragter Mann. Der Sommer-Star-Einkauf von Hannover 96 schaffte maximal ein paar Meter, ehe er wieder einen Autogrammwunsch erfüllen oder in eine Kamera lächeln musste. Klarer Punktsieger: Harnik. Aber eben nur in dieser Kategorie.

Für einen Platz in der Anfangself der „Roten“ am Sonntag gegen Greuther Fürth (13.30 Uhr, HDI-Arena) spielt diese Disziplin überhaupt keine Rolle. Und damit wäre es keine Überraschung, wenn sich der Neuzugang vom VfB Stuttgart auch gegen die Franken zunächst mit der Zuschauerrolle begnügen müsste. Zumal Karaman, der beim verheißungsvollen 4:0-Auftakt der 96er in Kaiserslautern nur als Platzhalter für Harnik im offensiven Mittelfeld galt, auf dem Betzenberg sehr gut spielte und seine Aufstellung eindrucksvoll gerechtfertigt hat.

Wieder am Ball: Niclas Füllkrug.

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„Martin ist noch nicht ganz auf dem Stand in der Kürze der Vorbereitung“, hatte 96-Trainer Daniel Stendel Harniks Nichtberücksichtigung in Kaiserslautern begründet.

Karaman trat auch in der gestrigen Trainingseinheit beherzt auf und verlor dabei kein bisschen an Boden im Zweikampf mit seinem namhafteren Mitspieler. Harnik kämpfte, spielte einige wunderbare Pässe, offenbarte aber im Abschluss häufig die Schwächen, die ihm schon im Bundesliga-Abstiegskampf mit den Stuttgartern immer mal wieder vorgeworfen worden waren: Er ging fahrlässig mit seinen Torchancen um und schoss und köpfte allzu oft daneben. 

Es liegt jetzt an Stendel, ob er den Österreicher Harnik, der aufgrund der Europameisterschaft erst später in die Vorbereitung eingestiegen war und vergangenen Mittwoch mit dem Training aussetzen musste, nach einer weiteren Woche schon fit genug wähnt für die Startelf oder ob er, was verständlich wäre, auf die Siegermannschaft von Kaiserslautern setzt. Damit auch auf Karaman, der zwei der vier Tore gegen den FCK vorbereitet hatte und seinen Platz nicht freiwillig abtreten wird.

Felix Klaus dürfte seinen Platz hingegen sicher haben. Der frühere Freiburger hatte gegen Kaiserslautern vom verletzungsbedingten Ausfall des gesetzten Niclas Füllkrug (schmerzhafte Riss- und Quetschwunde) profitiert und sich sehr ordentlich präsentiert. Füllkrug, der am Dienstag mit Fitmacher Timo Rosenberg eine Lauf- und Aufbaueinheit absolvierte, soll am Mittwoch wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. „Wir gucken bei ihm von Tag zu Tag“, heißt es bei 96. Für den torgefährlichen Offensivspieler dürfte es am Sonntag jedoch höchstens für den Kader reichen. „Das ist unser Ziel“, sagte Stendel.

Großes Kopfzerbrechen dürften ihn diese Personalien ohnehin nicht machen, denn wenn etwas bei den „Roten“ gut besetzt ist und passt, dann ist es die Offensive.

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Und wieder zwei Punkte weg. Und wieder war mehr möglich für die „Roten“. Auch wenn Daniel Stendel die Tore nicht selbst schießen kann, was er garantiert am liebsten machen würde, in Düsseldorf gab auch der 96-Trainer keine glückliche Figur ab.

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