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Hauger auf dem Sprung zu Hannover 96

Norwegischer Neuzugang Hauger auf dem Sprung zu Hannover 96

Alles klar mit Henning Hauger, aber der Transfer mit dem norwegischen Nationalspieler ist deshalb noch längst nicht in trockenen Tüchern. Hannover 96 wird noch etwas auf den Mittelfeldspieler von Stabaek IF warten müssen.

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Jörg Schmadtke (l.) und Martin Kind haben gute Erfahrungen mit Neuzugängen aus Norwegen gemacht.

Quelle: Ulrich zur Nieden

„Am liebsten wäre es uns, wenn er schon beim Trainingsstart am 23. Juni dabei wäre“, sagt 96-Sportdirektor Jörg Schmadtke, „aber noch ist es nicht absehbar, ob wir es hinbekommen.“ Grund für die Verzögerung ist die Ablöseforderung des abgebenden Vereins Stabaek IF. „Wir liegen noch ziemlich weit auseinander“, sagt Schmadtke, der am Freitag einen dreitägigen Kurzurlaub antrat.

Der norwegische Erstligist soll 700.000 Euro Ablöse für den 25-jährigen defensiven Mittelfeldspieler verlangt haben. Eine Summe, die 96 nicht bereit ist zu zahlen, zumal der Vertrag Haugers im Dezember ausläuft. Jetzt gibt es die Hängepartie in einem Transfer, den die „Roten“ eigentlich spätestens am Freitag abschließen wollten – vor dem heutigen wichtigen EM-Qualifikationsspiel der Norweger in Portugal (die Skandinavier führen die Gruppe H vor den Portugiesen an). Der Spieler will sich erst nach dieser Partie äußern, vielleicht aber auch erst nach dem Länderspiel am Dienstag gegen Litauen. Laut Schmadtke will Hauger unbedingt zu 96 kommen.

Der 96-Sportdirektor ließ aber schon durchblicken, dass er sich im Ablösepoker nicht unter Druck setzen lassen wird. „Es ist absolut legitim, dass beide Vereine das halbe Jahr anders bewerten“, sagt der 96-Sportdirektor, „aber wenn wir uns mit Stabaek nicht einigen, dann stößt Hauger erst im Januar zu uns.“ Der Vorteil: Der 25-Jährige wäre dann ablösefrei. Ziel aber bleibt eine möglichst schnelle Einigung.

Markus Feulner (Dortmund), an dem 96 interessiert war, hat sich derweil für den 1. FC Nürnberg entschieden.

Kombiticket verlängert: Ein anderer Kontrakt wurde auch länger verhandelt, am Freitag aber – zumindest für die Fans – zu einem guten Abschluss gebracht: 96 und der Verkehrsverbund der Region Hannover (GVH) haben sich entschlossen, auch in Zukunft das Kombiticket anzubieten. Beide Seiten unterzeichneten einen Vierjahresvertrag, der den Besuchern von 96-Heimspielen mit einer entsprechenden Eintrittskarte zusichert, öffentliche Verkehrsmittel kostenlos zu nutzen.

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