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Henning Hauger hat seinen ersten Arbeitstag im Hannover-96-Trikot

„Sehr aufregend“ Henning Hauger hat seinen ersten Arbeitstag im Hannover-96-Trikot

An seinem ersten vollen Arbeitstag lernte er Hannover gleich von zwei extremen Seiten kennen. Am Vormittag vergoss Henning Hauger bei sommerlichen Temperaturen viel Schweiß beim Training auf der Mehrkampfanlage, ein paar Stunden später – beim Testspiel gegen den TSV Limmer (21:0), als er nach der Pause ins Spiel kam – war er froh, dass sich das nachmittägliche Unwetter noch rechtzeitig verzogen hatte.

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Henning Hauger trug am Mittwochabend erstmals das rote Hemd von 96.

Quelle: Ulrich zur Nieden

Hannover. So hatte Hauger am Abend ein wenig Sonne im Gemüt nach seinem Einstand bei 96, der für ihn ein besonderer ist: Der Norweger hat seinen ersten Auslandsjob angetreten. Dies sei „sehr aufregend“, sagt er. Und fügt an: „Ich bin bereit für eine neue Herausforderung.“

Ausgesucht hat er sich dafür die Bundesliga – und hier nicht zufällig 96. Bereits vor mehr als einem Vierteljahr hatte es den ersten Kontakt zu den „Roten“ gegeben, bei denen er Ende voriger Woche für vier Jahre unterschrieb. Die Entscheidung für Hannover und gegen Offerten aus Dänemark, Österreich und seinem Heimatland sei ihm nicht schwergefallen, sagt er; das hatte nicht allein sportliche Gründe. „Hier sind bei jedem Spiel 40.000 bis 50.000 Zuschauer im Stadion“, sagt Hauger. Aus Norwegen ist er anderes gewohnt: Am Sonntag, als sich der Mittelfeldspieler mit einer 1:2-Niederlage in Bergen von seinem Klub verabschiedete, für den er ohne Unterbrechung seit 2007 gespielt hatte, sahen gerade einmal 12.000 Fußballfans zu. Das ist nicht das, wovon ein Spieler mit Ambitionen träumt. Dass es in Hannover „professioneller und intensiver“ zugehe, wie er hervorhebt, das hat er bereits festgestellt.

Und dann gibt es bei 96 ja auch noch Mohammed Abdellaoue, der auch Norweger ist und den Hauger bei seinen Einsätzen im Nationaltrikot kennengelernt hat. Das mache ihm den Einstieg einfacher. „Moa“, wie er in Hannover gerufen wird, hat ihm auch schon die ersten Tipps gegeben: Er solle im 96-Trikot jeden Tag sein Bestes geben und so schnell wie möglich Deutsch lernen, berichtet Hauger, der sich in Hannover mit einer besonderen Situation konfrontiert sieht: Während seine neuen Mannschaftsgefährten ein paar Wochen Urlaub hatten und sich erholen konnten, startet er durch von einer Saison in die andere. Das werde sicher anstrengend, sagt er. „Doch ich bin fit und bereit, für 96 zu spielen.“

Das werden speziell Manuel Schmiedebach und Sergio Pinto aufmerksam registrieren. Denn die Position, die Hauger am ehesten für sich reklamiert, ist auch ihre: die im defensiven Mittelfeld. „Hier fühle ich mich am wohlsten“, sagt er. Trainer Mirko Slomka passt der Norweger gut ins Konzept. Nicht nur, weil sich damit mehr taktische Möglichkeiten ergeben. Hauger bringt auch internationale Erfahrung mit, die Qualifikationsrunde zur Europa League gehört dazu. Das wiederum hat der Neue seinem neuen Klub voraus. Noch.

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