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Almeida tritt nach: Heftige Kritik an Hannover 96

Vorwürfe nach Wechsel Almeida tritt nach: Heftige Kritik an Hannover 96

Stürmer Hugo Almeida machte bei Hannover 96 keine gute Figur - nach seinem Wechsel zu AEK Athen wirft er dem Bundesligisten nun vor, ihn schlecht behandelt zu haben. Bei 96 zeigt man sich von den Vorwürfen verwundert.

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Hugo Almeida

Quelle: HAZ/Archiv

Die meisten Fans des Fußball-Zweitligisten Hannover 96 hatten ihn schon fast vergessen. Auf Hugo Almeida, das große Transfer-Missverständnis aus der vergangenen Winterpause, sind die Anhänger nicht gut zu sprechen. Umgekehrt scheint es dem Portugiesen mit 96 zu gehen. In einem Interview mit der Sporttageszeitung „A Bola“, in seiner Heimat ein renommiertes Blatt, erhob Almeida schwere Vorwürfe gegen die 96-Verantwortlichen – allerdings ohne Namen zu nennen.

„Ich wurde wie ein Spion behandelt“, wird der 32-Jährige zitiert. Man habe ihn beschuldigt, Informationen aus dem Team weiterzugeben, außerdem habe der Club nach der Entlassung seines Förderers Thomas Schaaf „alles getan, um mich loszuwerden“. Er sei „schlecht und inkorrekt“ behandelt worden.

Bei 96 zeigt man sich von den Vorwürfen verwundert, menschliche Probleme mit Almeida habe es nicht gegeben. Auch Trainer Daniel Stendel hatte kürzlich nach dem HAZ-Forum im kleinen Kreis erzählt, dass es mit dem Portugiesen auch nach der Trennung von Schaaf keine Schwierigkeiten gegeben habe. Er sei halt einfach nicht fit gewesen.

Almeida machte nur sieben Spiele für die „Roten“, traf einmal und wurde nach einem Ellenbogenschlag gegen Augsburg nachträglich für drei Partien gesperrt. Sein damaliges Versprechen, „es mit starken Leistungen wieder gut zu machen“, löste Almeida nicht ein.

Mittlerweile ist er beim griechischen Erstligisten AEK Athen untergekommen, zum Saisonauftakt in der Super League traf er am vergangenen Sonntag im Heimspiel gegen AO Xhanti zweimal in der ersten Viertelstunde.
Trio muss zurück zur Reserve: 96-Coach Daniel Stendel hat die Trainingsgruppe bei den Profis verkleinert. Von sofort an spielen Marius Wolf, Valmir Sulejmani und Tim Dierßen nicht nur bei der U21, sondern absolvieren auch die Übungseinheiten bei der Reserve. Wolf war – wie Almeida – im Winter von 1860 München verpflichtet und von Geschäftsführer Martin Bader als „Spieler mit hoher Qualität“ angekündigt worden.

hr

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