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„Ich bin froh, die Nummer 1 zu sein“

Interview mit Philipp Tschauner „Ich bin froh, die Nummer 1 zu sein“

Im Interview spricht der 96-Torwart Philipp Tschauner über den 3:2 Sieg gegen Norwich City. Und weiß, woran die Mannschaft trotzdem noch arbeiten muss.

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Ist nun Nummer 1 bei Hannover 96: Philipp Tschauner.

Quelle: Nikos Mitsouras

Hallo Herr Tschauner - und herzlichen Glückwunsch. Wie geht’s als neue Nummer 1?

In den sechs Wochen Vorbereitung haben die Torhüter darauf hingearbeitet, unbedingt die Nummer 1 zu werden. Es war eine sehr enge Entscheidung, das hat uns der Trainer so mitgeteilt. Ich bin glücklich, dass ich als Nummer 1 in die Saison gehen darf. Ich weiß aber auch, dass ich einen starken Konkurrenten (Samuel Sahin-Radlinger, Anm. d. Red.) habe. Ich kann mich keinesfalls auf irgendwas ausruhen. Ganz im Gegenteil: Ich muss noch besser werden.

Beide Torhüter haben in den Härtetestsrelativ viele Tore kassiert. Haben Sie unter der Defensive auch gelitten?

Natürlich ist das ein allgemeines Thema, dass wir in den Testspielen zu viele Gegentore bekommen haben. Aber das ist eine Angelegenheit der gesamten Mannschaft. Ohne Wenn und Aber haben wir die Gegentore auch zu einfach bekommen. Das müssen wir in der zweiten Liga abstellen.

Wie sehen Sie das 3:2 in der Generalprobe gegen Norwich City?

Wir hatten das Spiel in der ersten Hälfte im Griff, da musste ich keinen Ball halten, der aufs Tor kam. Wir haben es nur nicht geschafft, das gesamte Spiel unter Kontrolle zu halten. Wir hatten wieder eine Phase, in der wir ungestaffelt waren. Dadurch haben wir die Gegentore kassiert, auch durch die individuelle Klasse von Hoolahan. Aber: Wir haben es dann besser gemacht als die Spiele zuvor. Wir haben dann wieder Ruhe reinbekommen und eine riesige Torchance von Iver Fossum gehabt. Es läuft also noch nicht alles rund, aber wir wissen, woran wir arbeiten müssen.

Was können Sie der Mannschaft mit Ihrer Erfahrung aus der zweiten Liga mitgeben?

Für einige ist die zweite Liga tatsächlich Neuland. In der Woche vor Kaiserslautern wird das Thema mehr Fahrt aufnehmen. Ich werde den Jungs zur Seite stehen, wenn sie Rat brauchen oder Informationen zu einzelnen Spielern.

Geben Sie als neue Nummer 1 noch einen aus?

Ich werde mir was einfallen lassen. Es ist ja tatsächlich so, dass ich mein erstes Pflichtspiel machen werde. Wir haben ja noch einige Geburtstage offen. Von daher: Vielleicht machen wir irgendwann eine große Feier.

Interview: Dirk Tietenberg

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27. November 2016 - Christian Purbs in Allgemein

Und wieder zwei Punkte weg. Und wieder war mehr möglich für die „Roten“. Auch wenn Daniel Stendel die Tore nicht selbst schießen kann, was er garantiert am liebsten machen würde, in Düsseldorf gab auch der 96-Trainer keine glückliche Figur ab.

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