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Ist Frontzeck noch der Richtige?

Kommentar zu Hannover 96 Ist Frontzeck noch der Richtige?

Hannover 96 steht mit dem Rücken zur Wand. Der Verein muss sich der Frage stellen: Ist Michael Frontzeck der richtige Trainer für die komplizierte Aufgabe, in der Rückrunde eine neue Stammelf in vier Wochen zusammenzubauen und den Klassenerhalt zu schaffen? Ein Kommentar von Heiko Rehberg.

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Hat er in Hannover noch eine Zukunft? Michael Frontzeck.

Quelle: Sielski

Hannover. Mal angenommen, Hannover 96 schafft am Sonnabend gegen Bayern München ein Unentschieden. Selbst dann hätte der Club, der eigentlich eine ruhige Saison im Tabellenmittelfeld verbringen wollte, 15 Punkte. 15 Punkte nach 17 Spielen: Das ließe sich nicht schönreden und wäre die Bilanz eines Absteigers.

96 hat vor der Saison auf dem Transfermarkt Fehler gemacht, die fatale Folgen haben. Dafür ist der für den Verein nicht mehr tätige, aber nach wie vor von 96 bezahlte Sportdirektor Dirk Dufner verantwortlich. Und genauso Trainer Michael Frontzeck, der - als die Probleme bereits deutlich zu erkennen waren - keine Neuen mehr wollte und ausgerechnet bei der teuersten und wichtigsten Verpflichtung von Mevlüt Erdinc voll daneben lag. Das Resultat dieser Arbeit ist Woche für Woche zu sehen und wird auch nicht durch ein 4:0 gegen Ingolstadt kaschiert: 96 hat keine erstligataugliche Mannschaft.

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Hannover 96 bleibt im Tabellenkeller. Ist Trainer Michael Frontzeck noch der Richtige, um die Trendwende einzuleiten?

Wären Werder Bremen oder der VfB Stuttgart nicht dauernd so freundlich, genau wie 96 kaum etwas auf die Reihe zu bekommen, könnten in Hannover bereits jetzt Ferngläser verteilt werden, um den rettenden 15. Platz zu sehen. Sich darauf zu verlassen, ist ein Vabanquespiel, siehe FC Augsburg, der sich langsam nach oben orientiert.

Martin Kind und Martin Bader, das Führungsduo des Vereins, muss nicht bis zum Bayern-Spiel warten, um die wichtigsten Fragen zu stellen. Wie viele Neuzugänge braucht 96 im Winter? Reichen wirklich drei Verstärkungen, oder müssen es nicht eher fünf sein? Und welche Positionen neben dem Angriff, der aktuell keiner ist, genießen bei den Transfers Priorität? Und auch diese Frage gehört seriös dazu angesichts der enttäuschenden Hinrunde: Ist Frontzeck der richtige Trainer für die komplizierte Aufgabe, in der Rückrunde eine neue Stammelf in vier Wochen zusammenzubauen und den Klassenerhalt zu schaffen?

Es klingt dramatisch, doch vor der Bedeutung für die Zukunft von Hannover 96 darf niemand die Augen verschließen: Bereits die falsche Antwort auf eine der Fragen könnte den Abstieg bedeuten.

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