„Es ist, wie es ist“, sagte Jörg Schmadtke, Sportdirektor der „Roten“, über diesen Spielertransfer, den die Beteiligten aus Hannover zuletzt nur noch interessiert beobachtet hatten. Am Wettbieten um den 24-Jährigen wollten sie sich nicht mehr beteiligen.
Der 1. FC Kaiserslautern soll sich die Verpflichtung des Israelis, der einen Dreijahresvertrag erhält und den nach Wolfsburg wechselnden Srdjan Lakic ersetzen wird, mehr als zwei Millionen Euro Ablöse kosten lassen haben und sich zudem bei einem Weiterverkauf mit 50 Prozent der Transfererlöse begnügen. 96-Klubchef Martin Kind hatte zuvor erklärt, man werde nicht wie auf dem Basar feilschen, um Shechter unter Vertrag nehmen zu können. Trainer Mirko Slomka hatte in einem Telefongespräch versucht, den Stürmer von den Vorzügen Hannovers zu überzeugen.
Für den Spieler war offenbar die Aussicht auf einen Stammplatz wichtiger. In Hannover hätte er sich gegen Konkurrenten wie Didier Ya Konan und Mohammed Abdellaoue durchsetzen müssen, um in der Fußball-Bundesliga durchstarten zu können.
Derweil hat Schmadtke einen Anruf von seinem Schalker Kollegen Horst Heldt erhalten, der sich nach Torwart Ron-Robert Zieler erkundigte. „Ich habe ihm ein paar Prämissen gesagt, unter denen man sich zusammensetzen könnte. Danach war das Gespräch beendet“, sagte der 96-Sportdirektor.
HAZ.de Anmeldung