Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 8 ° Regenschauer

Navigation:
Schindelmeiser ist bei 96 aus dem Rennen

Suche nach Manager Schindelmeiser ist bei 96 aus dem Rennen

Auf der Suche nach einem Manager kann sich 96-Boss Martin Kind einen Anruf sparen: bei Jan Schindelmeiser. Der 51-jährige frühere Hoffenheim-Manager hat abgewunken. Kind würde gern im Oktober einen neuen Geschäftsführer Sport präsentieren, der mit ihm zusammen dann einen Sportdirektor aussucht.

Voriger Artikel
Ist denn keiner stark genug für die Profielf?
Nächster Artikel
96 gewinnt Testspiel gegen Rotenburg

Jan Schindelmeiser: „Ich habe Projekte auf dem Tisch, die ich abarbeiten muss, deshalb ist das für mich kein Thema“.

Quelle: dpa (Archiv)

Hannover. Am Freitagnachmittag ging es mit dem Auto zum Testspiel nach Rotenburg. Martin Kind, der Clubchef des Fußball-Bundesligisten Hannover 96, hätte die Zeit lieber anders genutzt, auf seinem Schreibtisch stapelt sich „ein großer Haufen“ mit Bewerbungen für den Managerposten. Aber wenn Kind einmal zugesagt hat, in diesem Fall dem Rotenburger Bürgermeister, dann hält er Wort. Selbst wenn es im Büro reichlich Arbeit gibt.

Mehr als 50 Bewerbungen sind es. Mit vielen davon wird sich Kind nicht ernsthaft beschäftigen, aber jedem auch noch so ungeeigneten Kandidaten eine freundliche Absage schreiben. Kommende Woche will der Clubchef die ersten Termine mit den vielversprechendsten Bewerbern abmachen, im Oktober würde er gern einen neuen Geschäftsführer Sport präsentieren, der mit ihm zusammen dann einen Sportdirektor aussucht. Die Schaffung von zwei Stellen gehört zur neuen Führungsstruktur, wie sie dem 96-Chef vorschwebt; der Geschäftsführer soll nach der Einstellung schnell in die Kind-Rolle hineinwachsen.

Hannover 96 bereitet sich einen Tag vor dem Spiel gegen den BVB weiter vor.

Zur Bildergalerie

Einen Anruf kann sich Kind sparen. Jan Schindelmeiser, der zuletzt in der „Bild“-Zeitung als Kandidat aufgeführt wurde, hat kein Interesse. „Ich habe einige Projekte auf dem Tisch, die ich erst abarbeiten muss, deshalb ist das für mich kein Thema“, sagte Schindelmeiser der HAZ. Der 51-jährige frühere Hoffenheim-Manager (bis 2010) will „irgendwann mal wieder“ in die Bundesliga. Aber derzeit stünde er nicht zur Verfügung.

Martin Bader, der beim 1. FC Nürnberg im September ausscheidet und von Kind sehr geschätzt wird, hatte zuletzt ebenfalls durchblicken lassen, dass er seine Zukunft nicht bei Hannover 96 sieht.

Von Jörg Grußendorf und Heiko Rehberg

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Hiroshi Kiyotake kehrt aus Japan zurück
Archiv

Einen besseren Zeitpunkt für sein Comeback hätte sich Hiroshi Kiyotake nicht aussuchen können. Sonnabend spielt Hannover 96 in der Fußball-Bundesliga gegen Borussia Dortmund, und wenn alles planmäßig läuft, dann wird der Japaner, der am Montag aus seiner Heimat zurückkehrte, auch zum Einsatz kommen.

mehr
Mehr aus Hannover 96
Hannover 96 trainiert am 08. Dezember 2016

Hannover 96 trainierte am 08. Dezember 2016 in der Vorbereitung auf das bevorstehende Spiel gegen den VfB Stuttgart

Anzeige
Die HAZ-Sportexperten schreiben gemeinsam den RotenBlog
27. November 2016 - Christian Purbs in Allgemein

Und wieder zwei Punkte weg. Und wieder war mehr möglich für die „Roten“. Auch wenn Daniel Stendel die Tore nicht selbst schießen kann, was er garantiert am liebsten machen würde, in Düsseldorf gab auch der 96-Trainer keine glückliche Figur ab.

mehr