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Kann Hannover 96 seine Siegesserie fortsetzen?

Drei Spiele, drei Siege Kann Hannover 96 seine Siegesserie fortsetzen?

Die Bilanz von Hannover 96 in der zweiten Bundesliga ist bisher makellos. Drei Pflichtspiele haben die "Roten" bisher gehabt und drei Siege haben sie eingefahren. Mit Sané in der Startelf gegen den VfL Bochum soll diese Siegesserie fortbestehen.

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Sebastian Maier (2.v.l) bejubelt sein Tor zum 2:0 gegen SpVgg Greuther Fürth im Arm mit Oliver Sorg (l) und Martin Harnik.

Quelle: dpa

Hannover. Es war unschwer zu erkennen, dass Daniel Stendel einige der Fragen bei der gestrigen Pressekonferenz nicht wirklich gefielen. Besonders wenn es um den knappen und glücklichen Pokalsieg am vergangenen Montag beim Regionalligisten Kickers Offenbach ging, reagierte der Trainer von Hannover 96 leicht säuerlich. „Ich sehe das nicht so dramatisch, wie es dargestellt wird“, sagte Stendel.

Nach dem knappen Sieg im DFB-Pokal haben es die Profis von Hannover 96 im Training ruhig angehen lassen.

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Alle bisherigen drei Pflichtspiele hat der 42-Jährige mit seinem Team gewonnen, in der 2. Fußball-Bundesliga stehen die „Roten“ vor der Begegnung beim VfL Bochum (Anpfiff: Freitag 18.30 Uhr) auf dem ersten Platz, bei der Auslosung der zweiten DFB-Pokalrunde während der Heimfahrt am Abend zurück nach Hannover winkt ein attraktiver Gegner. Alles läuft nach Plan, wieso also die Aufregung? Dass nicht von Anfang an alles „hundertprozentig rund läuft“, sei völlig normal, meinte Stendel, der auch auf dem Podium mit defensivem Verhalten nichts anfangen kann und lieber in die Offensive geht. „Wir haben viel investiert und als Mannschaft gezeigt, dass wir nach vorne spielen wollen, mit Herz und Leidenschaft. Das hat die Mannschaft in den ersten drei Spielen eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Ich würde mich freuen, wenn unsere junge Mannschaft auch weiterhin so unterstützt wird“, sagte der 42-Jährige.

An Einsatz und Willen seines Teams wird es auch gegen den Tabellendritten aus Bochum sicherlich nicht fehlen. Was die 96-Fans nach wie vor umtreibt, sind die vielen Chancen, die 96 seinen Gegnern immer noch ermöglicht. Wenn es um das Thema Sicherheit und Stabilität in der 96-Defensive geht, landet man automatisch bei einer Personalie, über die in den vergangenen Wochen mehr gesprochen wurde, als es Stendel und den Club-Verantwortlichen lieb ist: Salif Sané.

Gestern betonte Stendel noch einmal ausdrücklich, dass ein Wechsel des Abwehrchefs kein Thema ist. „Wir haben da immer eine klare Position bezogen und haben nach wie vor das Heft des Handelns in der Hand.“ Auch Martin Kind hatte vergangene Woche noch einmal einen Abgang des wechselwilligen Defensivspielers, der gestern seinen 
26. Geburtstag feierte, kategorisch ausgeschlossen. „Er bleibt, ohne Wenn und Aber“, sagte der 96-Clubchef. Dass die „Situation für den Spieler und für uns nicht einfach ist, ist ja klar, dazu geht zu viel durch die Medien“, sagte Stendel. Endgültige Klarheit wird es in der nächsten Woche geben, wenn am 31. August die Transferperiode endet.

Wollen die „Roten“ in Bochum eine Zitterpartie wie in Offenbach vermeiden, muss nicht nur die Defensive weniger zulassen, sondern die Stürmer ihre Chancen auch besser nutzen. Allen voran Niclas Füllkrug, der gegen die Kickers gleich ein halbes Dutzend erstklassiger Möglichkeiten liegen ließ. „Er macht im Training viele Tore, ist sehr sicher und selbstbewusst. Gegen Offenbach war er an vielen torgefährlichen Szenen beteiligt, ein Treffer ist ihm allerdings nicht gelungen. Das ist bei einem Stürmer nun mal so, das kann im nächsten Spiel wieder ganz anders aussehen. Ich bin mir sicher, dass er in Zukunft noch wichtige Tore für uns schießen wird“, sagte Stendel. Warum also nicht gleich am Freitag?

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Und wieder zwei Punkte weg. Und wieder war mehr möglich für die „Roten“. Auch wenn Daniel Stendel die Tore nicht selbst schießen kann, was er garantiert am liebsten machen würde, in Düsseldorf gab auch der 96-Trainer keine glückliche Figur ab.

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