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Karamans historischer Kopfball

Torlinientechnik "Hawk-Eye" Karamans historischer Kopfball

Ein kurzer Blick von Schiedsrichter Felix Brych auf seine Armbanduhr, dann das Zeichen zum Weiterspielen: Das war er, der historische Moment im Spiel zwischen Darmstadt 98 und Hannover 96 am Böllenfalltor. Ganz unspektakulär, weil kaum einer im Stadion mitbekommen hatte, dass da gerade zum ersten Mal in der Bundesliga das sogenannte Hawk-Eye im Einsatz war.

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Eine Kamera, genannt "Hawk Eye", ist an der Tribünenwand befestigt.

Quelle: dpa

Darmstadt. In der 28. Minute prallte der Ball nach einem Kopfball von 96-Profi Kenan Karaman an die Latte und von dort auf die Torlinie. Wäre der Ball hinter der Linie gewesen, wäre auf der Uhr von Schiedsrichter Brych die Information „Goal“ aufgetaucht. Proteste von den 96-Spielern gab es kaum, sie hatten auch mit bloßem Auge gesehen, dass der Ball nicht im Tor war. Aufklärung für die Zuschauer im Stadion gab es erst in der Halbzeitpause, als die Gastgeber die Szene auf der Anzeigetafel zeigten. Bei der WM 2014 in Brasilien waren die strittigen Szenen unmittelbar nach der Aktion über die Stadionleinwände geflimmert.

Auf die Einführung der Torlinientechnik hatten sich die Bundesligisten nach langen Diskussionen geeinigt. In der hannoverschen HDI-Arena und den anderen Bundesligastadien sind daraufhin vor der Saison jeweils 14 Kameras installiert worden – sieben für jedes Tor. Die Kosten pro Spiel betragen 8000 Euro.

pur

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