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Fast alles an Hoffnung ist zerstört

Kommentar zur 96-Niederlage Fast alles an Hoffnung ist zerstört

Das 0:1 von Hannover 96 gegen Mainz 05 ist mehr als nur eine bittere Niederlage im Abstiegskampf. Das Spiel war ein neuer Tiefpunkt. Denn in 90 Minuten hat eine verunsicherte 96-Mannschaft fast alles an Hoffnung zerstört - meint unser Sportredakteur Heiko Rehberg.

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Ohne Klasse, Willen und Leidenschaft

Bedient nach der Niederlage: Die Spieler von Hannover 96.

Quelle: Peter Steffen

Hannover. Das war's. Zumindest fühlt es sich so an. Natürlich ist Hannover 96 nicht mit diesem 0:1 gegen Mainz 05 abgestiegen. Aber wie will diese Mannschaft, der in diesem wichtigen Heimspiel alles fehlte, sogar die Leidenschaft, den Klassenerhalt schaffen? Das Mainz-Spiel war ein neuer Tiefpunkt, in 90 Minuten hat eine verunsicherte Mannschaft fast alles an Hoffnung zerstört.

„Wir haben die Schnauze voll.“ Das sangen nach 80 Minuten nicht die Fans auf der Ost- oder Westtribüne, sondern die treuen Anhänger in der Nordkurve, die die „Roten“ bis dahin bedingungslos unterstützt hatten.

Hannover 96 gegen Mainz 05: Die Spieler der "Roten" in der Einzelkritik.

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Es schien eigentlich unmöglich, aber 96 schaffte auch das: noch schlechter zu spielen als in der schlimmen Hinrunde. Wenn es jemals eine Aufbruchstimmung gab, dann ist sie nach drei Niederlagen in der Rückrunde dahin. In diesem Spiel, in dem die Mannschaft „liefern“ sollte und das Publikum mitnehmen wollte, schaffte 96 den ersten Torschuss nach 53 (kein Tippfehler) Minuten, die erste Torchance gab es nach 70 Minuten.

„Außer Sievers könnt ihr alle gehen“, tönte es nach dem Spiel aus der Nordkurve. Sievers, der Torwarttrainer, der diese Woche Leidenschaft eingefordert hatte – von den Fans und von den Spielern. An diesem 20. Spieltag ist für Hannover 96 mehr passiert als eine Niederlage. Und mehr kaputtgegangen.

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Nach der desolaten Vorstellung der "Roten" gegen Mainz: Glauben Sie noch an den Klassenerhalt von Hannover 96?

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