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Es fehlt der Wumms

Kommentar zur 96-Niederlage Es fehlt der Wumms

Eine ernüchternde Auftaktniederlage, kein Neuzugang mehr, ein Trainer, der mehr Zeit fordert, eine Offensive ohne Durchschlagskraft und eine Abwehr, die von den Leverkusenern noch verschont wurde – die neu formierte Mannschaft der "Roten" ist noch nicht im Tritt. Ein Kommentar von Heiko Rehberg.

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So hatten sie sich das erste Heimspiel nicht vorgestellt: Leon Andreasen und Artur Sobiech sind nach der Niederlage bedient.

Quelle: afp

Man kann Michael Frontzeck nicht widersprechen: „Wir haben noch viel Arbeit vor uns“, sagt der Trainer nach der ernüchternden Heimniederlage gegen Leverkusen. Anders als einige seiner Profis, die glaubten, eine gute Leistung abgeliefert zu haben, redete Frontzeck nichts schön und forderte nur eines: Zeit.

Natürlich muss sich 96 nicht mit Leverkusen vergleichen. Aber dass die Mannschaft derart chancenlos sein würde und keine zwei guten Torchancen herausspielen konnte, stimmt schon nachdenklich.

96 fehlt in der Offensive der Wumms. Im Mittelfeld hatte gegen Leverkusen kein Profi brauchbare Ideen. Und die Abwehr konnte sich bei den Leverkusenern bedanken, die nur selten das Tempo anzogen, sonst wäre die Niederlage garantiert höher ausgefallen.

Es ist lange her, dass ein erstes Heimspiel, auf das normalerweise alle neugierig sind, derart emotionslos verloren ging. Die Zuschauerzahl von 39.100 passte ins Bild: Die neu formierte Mannschaft der „Roten“ entfacht noch keine Begeisterung.

Heimauftakt vergeigt: Hannover 96 verliert mit 0:1 gegen Bayer Leverkusen. Wie die einzelnen Fußballer im Bundesligaspiel abgeschnitten haben, benotet Sportredakteur Christian Purbs in der 96-Einzelkritik.

(Bewertet werden nur Spieler, die 30 Minuten oder mehr im Einsatz waren.)

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