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Kein schönes Geburtstagsgeschenk

Außenbandanriss bei Stindl Kein schönes Geburtstagsgeschenk

Schlechte Nachrichten für die „Roten“: Die Verletzung von Kapitän Lars Stindl ist schlimmer als gedacht. Durch einen Außenbandanriss im rechten Knie wird Hannover 96 mehrere Wochen auf Stindl verzichten müssen.

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Zunächst sah es harmlos aus. Nun lautet die Diagnose bei Lars Stindl Außenbandanriss im rechten Knie.

Quelle: zur Nieden

Hannover. So hatte sich Lars Stindl seinen Geburtstag ganz sicher nicht vorgestellt. Statt in der Kabine am Morgen von seinen Mannschaftskameraden mit einer Torte oder vielleicht einem Ständchen begrüßt zu werden, ehe es zum gemeinsamen Training auf den Platz geht, musste der seit Mittwoch 26-Jährige eine frustrierende Nachricht verdauen: Die Verletzung, wegen der der Kapitän von Hannover 96 bereits beim Saisonstart gegen Schalke 04 gefehlt hatte, ist doch schlimmer als zunächst erwartet. Statt einer Zerrung des Außenbandes im rechten Knie, wie zunächst diagnostiziert, hat sich Stindl einen Bänderanriss zugezogen und wird dem Fußball-Bundesligisten mehrere Wochen lang fehlen.

Bilder einer Karriere: Lars Stindl war nicht immer bei Hannover 96. Doch bei den „Roten“ kämpfte er sich in die Position des Kapitäns. Bilder seiner Karriere.

Bilder einer Karriere: Lars Stindl war nicht immer bei Hannover 96. Doch bei den „Roten“ kämpfte er sich in die Position des Kapitäns. Bilder seiner Karriere.

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Wegen der Verletzung, die bei einer neuerlichen MRT-Untersuchung des inzwischen abgeschwollenen Knies erkannt wurde, muss der Mittelfeldspieler zwar nicht operiert werden. Doch Stindl wird vorerst eine stabilisierende Knieschiene tragen müssen – und wohl frühestens Ende September wieder ins Mannschaftstraining einsteigen können.

„Wir hatten natürlich gehofft, dass es vielleicht nicht so schlimm ist, zumal es mit Lars jemanden getroffen hat, der sehr wichtig für uns ist“, sagte Trainer Tayfun Korkut. „Aber die Mannschaft hat den Ausfall von Lars schon am vergangenen Wochenende kompensiert. Das sind die Momente, in denen wir alle Spieler im Kader brauchen.“ Wie er die Position im zentralen offensiven Mittelfeld am Sonntag im Spiel beim FSV Mainz 05 besetzen wird, auf der Stindl eigentlich gesetzt war, ließ Korkut noch offen. „Ich hätte keine Bedenken, Hiroshi Kiyotake von Beginn an reinzubringen, auch wenn ich ihn eigentlich etwas ruhiger aufbauen wollte“, sagte er. „Es kann aber auch sein, dass wir mit einer Doppelspitze spielen – auch das ist eine Option.“

Die Bilder: Hannover 96 trainiert am Dienstag bei nicht allzu sommerlichen Temperaturen.

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bj/sag/lni

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