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Nürnbergs Bader will nicht zu 96

Manager-Kandidat sagt ab Nürnbergs Bader will nicht zu 96

Er galt als der große Favorit für den neuen Posten des Geschäftsführers beim Fußball-Bundesligisten Hannover 96. Doch Clubchef Martin Kind muss Martin Bader wohl von der Kandidatenliste streichen. Für Bader, der Ende September als Sportvorstand beim 1. FC Nürnberg ausscheidet, ist 96 nach HAZ-Informationen kein Thema.

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Der Wunschkandidat will nicht: Martin Bader zieht es nicht nach Hannover.

Quelle: dpa

Hannover. „Bader hält viel von Kind“, sagt ein Nürnberger Insider, der nicht genannt werden will. „In der derzeitigen hannoverschen Vereinsstruktur kann er sich aber einen Job bei 96 nicht vorstellen.“

Bader hatte nach dem Abstieg des FCN in die 2. Liga 2014 bei der Kaderzusammenstellung zuletzt wenig Glück, in Nürnberg ist man trotzdem voll des Lobes für die Arbeit des Mannes, der bei den Franken 2003 als Sportdirektor angefangen hatte. „Er hat sehr vieles richtig gemacht und den Verein entscheidend vorangebracht“, sagt einer, der die Nürnberger seit vielen Jahren begleitet.

Die Profis von Hannover 96 haben am Mittwoch, 19. August, auf der Mehrkampfanlage trainiert.

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Bei 96 hätte Bader als Geschäftsführer Sport fungieren sollen - daraus dürfte nichts werden. 96-Chef Kind schwebt nach dem Ausscheiden von Sportdirektor Dirk Dufner am 31. August eine Doppelspitze im sportlichen Bereich vor: ein für die Organisation zuständiger Geschäftsführer und ein ihm unterstellter Manager mit einem guten Netzwerk für Transfers.

Kind will sich bei der Suche für die Posten Zeit lassen, „Gespräche habe ich noch nicht geführt“. Umso überraschter war er vor ein paar Tagen, als er davon hörte, dass es zum Dortmunder Chef- scout Sven Mislintat Kontakt gegeben haben soll. „Den Namen habe ich in meinem Leben vorher noch nie gehört“, sagt Kind, dem von vielen Seiten und aus unterschiedlichen Beweggründen Kandidaten ans Herz gelegt werden wie zum Beispiel der frühere Hamburger Oliver Kreuzer. „Diese Spielchen mache ich aber nicht mit“, sagt der 71-Jährige.

Bestätigt hat Kind, dass der ausscheidende Dufner noch bis Ende Juni 2016 sein Gehalt bekommen wird - ein klarer Hinweis darauf, dass Dufner nicht von sich aus hingeschmissen hat. Der Entschluss, die Zusammenarbeit zu beenden, sei in beiderseitigem Einvernehmen getroffen worden, sagt Kind. Es habe keine Perspektive gegeben.

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