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Manuel Schmiedebach will ein "Roter" bleiben

Hannover 96 Manuel Schmiedebach will ein "Roter" bleiben

Diese Entscheidung macht Mut für den schweren Weg zurück. Manuel Schmiedebach hat sich dazu entschlossen, bei den „Roten“ zu bleiben. Auf Trennung stehen hingegen die Zeichen bei Salif Sané, bei dem Köln angefragt hat, sowie bei Hiroshi Kiyotake, dessen Wechsel offenbar kurz vor dem Abschluss ist. 

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Quelle: Maike Lobback

Hannover. Bei Hannover 96 gibt man sich allerdings noch gewohnt zurückhaltend. „Es ist noch nichts unterschrieben“, sagte Geschäftsführer Martin Bader. „Wir sind auf einem sehr guten Weg in den Gesprächen mit Manuel.“ Allerdings fehlt wohl wirklich nur die Unterschrift. Beide Parteien sollen sich längst auf einen neuen Vierjahresvertrag geeinigt haben. Schmiedebach, dessen Vertrag bei 96 nach dem Bundesliga-Abstieg ausgelaufen war, hatte sich auch in der Vergangenheit immer zu den „Roten“ bekannt. Hannover, wo der 27-Jährige seit September 2009 lebt, ist für den gebürtigen Berliner längst zu einer neuen Heimat geworden. Jetzt will er, obwohl es Anfragen aus der 1. Liga gegeben haben soll, beim Wiederaufstieg helfen. „Das, was wir uns und den Fans eingebrockt haben, wollen wir geradebiegen“, sagte der Mittelfeldspieler der „Bild“-Zeitung. „Und da will ich dabei sein. Ich will so schnell wie möglich mit 96 zurück in die Bundesliga.“

Schmiedebach ist damit der einzige Profi aus dem Mannschaftsrat der Abstiegssaison, der sicher bleiben wird. Kapitän Christian Schulz hat keinen neuen Vertrag mehr bekommen, Torwart Ron-Robert Zieler ist zum englischen Meister Leicester City gewechselt - und Leon Andreasen muss erst wieder 100-prozentig fit werden, ehe es eventuell eine Zukunft in Hannover für ihn gibt.

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Bei zwei anderen Leistungsträgern neben Schmiedebach, die 96 halten möchte, stehen die Zeichen dagegen eher auf Trennung. Salif Sané etwa werden schon lange Kontakte zum 1. FC Köln nachgesagt. FC-Sportdirektor Jörg Schmadtke hat um sein Interesse an dem 25-jährigen Senegalesen nie ein Geheimnis gemacht. Schon während und nach der Saison 2014/2015 hatte es immer wieder Gerüchte um einen Sané-Wechsel zum FC gegeben. Jetzt machen die Rheinländer jedoch ernst, haben offiziell bei 96 angefragt, Gespräche mit dem Mittelfeldspieler und seinen Beratern führen zu dürfen. Da Sané in Hannover noch einen Vertrag bis Juni 2018 hat, ist 96 in der aktiven Rolle, kann mehr oder weniger den Preis der Ablöse bestimmen. Utopische Summen werden die Kölner allerdings nicht zahlen.

Nur die Rolle des Zuschauers haben die „Roten“ bei dem sich abzeichnenden Transfer von Spielgestalter Hiroshi Kiyotake. Der Japaner hat nämlich eine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag, der ebenfalls erst 2018 endet. „Es gibt konkrete Gespräche mit zwei oder drei Vereinen“, sagt Bader. Einer dieser Clubs ist der Europa-League-Sieger FC Sevilla. Die Spanier sollen bereit sein, die fälligen 6,5 Millionen Euro Ablöse zu zahlen. Für die interessierten Bundesligisten Hamburger SV, Werder Bremen und Hertha BSC dürfte Kiyotake zu teuer sein.

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