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Roter wird's nicht

Neue 96-Trikots vorgestellt Roter wird's nicht

Hannover 96 hat am Donnerstag die neuen Heimtrikots für die kommende Saison vorgestellt. Die Verantwortlichen haben sich dafür das Motto "Im Herzen weit vorne" ausgedacht. Die neue Arbeitskleidung der 96-Profis ist wieder rot, aber deutlich heller und leuchtender als zuvor.

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 Manuel Schmiedebach (links) und Artur Sobiech zeigen das neue 96-Trikot. Unterstützung bekommen sie von der Tochter des 96-NLZ-Leiters Marko Kresic.

Quelle: Hannover 96

Hannover. Etwas Neues ausprobieren: Das gilt nicht nur für die Mannschaft von Hannover 96, die sich nach einer verkorksten Saison verändern und durch die vielen Abgänge ein neues Gesicht erhalten wird. Auch bei der Arbeitskleidung der Profis für die kommende Spielzeit probiert der Fußball-Bundesligist etwas aus: Die Spieler der „Roten“ werden in den Heimspielen von Kopf bis Fuß in Rot auflaufen.

Hannover 96 läuft in der Bundesligasaison 2015/16 in der HDI-Arena in knallroten Trikots mit 96-Muster auf. Manuel Schmiedebach und Artur Sobiech präsentieren ihre neue Arbeitskleidung.

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Die „Roten“ ganz in Rot: Das passt eigentlich, ist jedoch ungewöhnlich und erst einmal gewöhnungsbedürftig. Die Farbe des Trikots, das am Donnerstag bei der Präsentation der neuen Spielkleidung in der HDI-Arena von Club und Ausrüster Jako vorgestellt wurde, ist deutlich heller als in der vergangenen Saison. Was aber viel mehr ins Auge sticht, ist die Farbe der Hose. Statt mit Schwarz kommt 96 in Zukunft auch beim Beinkleid mit einem hellen Rot daher. Und auch die Farbe der Stutzen ändert sich von Weiß zu Rot. „Die Zielsetzung war, ein individuelles Trikot zu gestalten, das eine Verbindung zu den historischen Erfolgen von 96 herstellt. Das durchgängige Rot soll die ,Roten’ noch mehr verkörpern“, sagte Christoph Rohmer, Leiter des Sportsponsorings bei Jako.

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Zu den Besonderheiten des neuen Shirts gehört der Kragen. Trugen die Spieler in der Vergangenheit verschiedene Variationen eines V-Kragens, so hat sich 96 jetzt für eine „moderne Knopfleiste mit historischem Hintergrund entschieden“, sagte Rohmer. Das Muster auf der Vorderseite des Trikots zeigt eine Struktur aus miteinander verknüpften 96-Logos, an Kragen, Schultern und Ärmeln gibt es weiße Elemente. „Das Trikot ist genau auf Hannover 96 zugeschnitten und enthält zahlreiche Elemente, die es sonst nirgends gibt“, sagte Trikotdesigner David Blanch.

Ob die neue Kollektion bei den Fans ankommt, wird sich auch anhand der Verkaufszahlen in den nächsten Wochen zeigen. Fest steht jedoch: Roter wird’s nicht. Besonders über die Farbe der Hose dürfte viel diskutiert werden. Einen Vorteil hat das Ganzkörperrot auf jeden Fall: Bei einigen Auswärtsspielen, etwa bei Borussia Dortmund, könnte 96 jetzt mit dem Heimtrikot auflaufen, mit schwarzer Hose war das nicht möglich.     

Bei den Auswärts- und Ausweichtrikots, die erst später präsentiert werden, wird es hingegen kaum Veränderungen geben. Auswärts wird 96 schwarze Trikots tragen, die Ausweichkleidung ist in Weiß gehalten.

Eine Zeitreise durch den Kleiderschrank von Hannover 96: Die Arbeitskleidung der „Roten“ im Rückblick.

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Die Präsentation stand unter dem Motto "Im Herzen weit vorne". Unter dem Hastag #ihwv spotteten einige Twitter-Nutzer, dass ihnen das Motto "In der Tabelle weit vorne" besser gefallen hätte.

Lob von Modeexpertin

„Eine schöne Mischung aus Klassik und Moderne, das haben sie sehr gut getroffen“, beschreibt Melanie Diduch ihren ersten Eindruck vom neuen 96-Trikot. „Es wirkt sehr schick im Vergleich zu den üblichen Fußballtrikots, speziell der runde Kragen macht viel her.“ Besonders die weiße Abhebung am Kragen gefällt der 25-jährigen Modeexpertin sehr gut. „Er unterstreicht die runde Form“.

Positiv bewertet die Hannoveranerin, die auf ihrem Blog „Let Them Eat Cotton Candy“ über Modethemen berichtet, auch die weißen Streifen an den Ärmeln. „Die finde ich wirklich gut gelungen, weil sie nur an der Seite platziert sind. Das ist eine sehr gelungene Akzentsetzung.“ Das helle, knallige Rot des Shirts empfindet sie im Vergleich zum Vorgängermodell als sehr mutig. „Ich finde es dennoch schön, dass das gesamte Trikot in Rot gehalten ist, weil es sich so vom Standard mit zwei Farben abhebt. Für mich ist das neue 96-Heimtrikot ein echter Hingucker.“

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Und wieder zwei Punkte weg. Und wieder war mehr möglich für die „Roten“. Auch wenn Daniel Stendel die Tore nicht selbst schießen kann, was er garantiert am liebsten machen würde, in Düsseldorf gab auch der 96-Trainer keine glückliche Figur ab.

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