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Hannover 96 startet schon wieder eine Serie

Niederlage in Augsburg Hannover 96 startet schon wieder eine Serie

Hängende Köpfe, leerer Blick, das waren Sonntagabend unmittelbar nach dem Spiel beim FC Augsburg die Gesten der Spieler von Hannover 96. Mit 0:2 hatten die Profis verloren – es war die vierte Niederlage in Serie.

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Keine Chance: Zieler kann den Ball nicht halten.

Quelle: dpa

Augsburg. Gut möglich, dass im Wissen, eine große Chance auf einen kleinen Befreiungsschlag so kläglich vergeben zu haben, bei dem einen oder anderen 96-Profi auch eine Portion Ratlosigkeit dabei war.

Das 0:2 in Augsburg war nicht nur die vierte Niederlage in der noch jungen Fußball-Bundesligasaison für das Team von Trainer Michael Frontzeck in Folge, es war auch ein herber Schlag für all diejenigen, die nach dem 2:4 im Heimspiel gegen Borussia Dortmund die Hoffnung hatten, dass es mit den „Roten“ in den nächsten Spielen bergauf gehen wird.

Am 5. Spieltag muss Hannover 96 beim FC Augsburg antreten.

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In Augsburg war die Möglichkeit da, sich gegen eine ebenfalls verunsicherte Mannschaft ein bisschen Luft zu verschaffen und Selbstvertrauen zu holen. Doch das schafften nur die Gastgeber, in Hannover darf weiter gerätselt werden, wie diese Mannschaft sich aus dem Tabellenkeller befreien kann. „Wir gehen im Moment durch eine harte Schule“, sagte Frontzeck nach dem Abpfiff. Und wie das ist in einer Schule, müssen die Schüler noch viel lernen. Zwanzig Minuten lang hatte sich seine Mannschaft in der eigenen Hälfte versteckt und den FC Augsburg einfach mal machen lassen. Und weil die Gastgeber selbst nicht so richtig wussten, was sie mit dem Ball anfangen sollten und vom Europa-League-Spiel am Donnerstagabend in Bilbao noch müde wirkten, hielt sich die Gefahr für das 96-Tor in Grenzen. Die „Roten“ wurden mutiger, zwei gute Fernschüsse von Edgar Prib (22. Minute) und Leon Andreasen (24.) unterstrichen die Bemühungen für den ersten Saisonsieg. Der Platz, den die Augsburger den Gästen in der eigenen Hälfte zum Kombinieren anboten, wirkte ja auch sehr verlockend. Genau in diese Falle tappte 96.

Hannover 96 gastierte am fünften Spieltag der Fußball-Bundesliga beim FC Augsburg. Unser Redakteur vor Ort hat die Spieler nach Noten bewertet.

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Denn als 96 mitspielte und mutiger wurde, nutzen die Schwaben den Raum, den 96 preisgab - und stellten sich dabei wesentlich klüger an als die „Roten“. Nach einer weiten Flanke von der linken Seite durfte Paul Verhaegh den Ball in Ruhe annehmen und ihn zu Alexander Esswein spielen. Der Flügelstürmer ließ mit einer Drehung Prib ins Leere laufen und schlenzte den Ball aus 16 Metern mit links zum 1:0 unten links ins Eck (29. Minute). Na, wenn das so einfach geht, dann legen wir doch gleich noch Einen nach, dachten sich die Augsburger. Während sich 96 noch schüttelte, zog Tobias Werner im Strafraum an Marcelo vorbei. Der Brasilianer langte hin und holte Werner von den Beinen. Den fälligen Strafstoß verwandelte Verhaegh zum 2:0 (32.).

Zwei Minuten reichten den Gastgebern, um gegen eine überforderte 96-Mannschaft alles klar zu machen. Nach dem Seitenwechsel bemühten sich die „Roten“, dem Spiel doch noch eine Wende zu geben, blieben in ihren Aktionen aber viel zu harmlos.

„Ich habe ein gutes, ordentliches Spiel meiner Mannschaft gesehen. Wir haben das fußballerisch im Ansatz gut gelöst“, sagte Frontzeck und fand für diese Sicht wenig Zustimmung. Mittwoch kommt der noch punktlose VfB Stuttgart nach Hannover. Dann muss mehr her als Ansätze.

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Das verlorene Spiel gegen den FC Augsburg ist die vierte Bundesliga-Niederlage von Hannover 96 in Folge. Schafft Frontzeck noch die Wende?

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