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Warten auf die Nummer 4

Transfer bei Hannover 96 Warten auf die Nummer 4

Der vierte Neue lässt noch auf sich warten. Klar ist inzwischen aber eins: Nils Petersen wird in der kommenden Saison nicht für Hannover 96 stürmen, sondern für den SC Freiburg. Trainer Michael Frontzeck rechnet damit, dass Salif Sané – entgegen einiger Gerüchte – bei den "Roten" bleibt.

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Co-Trainer Jan-Moritz Lichte (li.) im Gespräch mit Trainer Michael Frontzeck.

Quelle: Sielski

Hannover. „Wir suchen einen anderen Spielertypen“, sagte Trainer Michael Frontzeck. Clubchef Martin Kind merkte an: „Dieser Transfer hatte nie die höchste Priorität.“ Es habe auch nie ein Angebot an den SV Werder Bremen gegeben, bei dem Petersen bis Sonntag unter Vertrag stand, sagte Kind.

Der 26-Jährige entschied derweil zusammen mit seinem Berater Lars-Wilhelm Baumgarten, dass auch seine weitere sportliche Zukunft Freiburg heißen soll. An den Bundesligaabsteiger war Petersen vorige Saison bereits ausgeliehen. Die Breisgauer müssen vor allem im Offensivbereich nachlegen, zumal der Weggang von Felix Klaus nach Hannover beschlossene Sache zu sein scheint. „Wir haben uns mit allen Beteiligten verständigt“, sagte 96-Clubchef Kind.

Am Sonnabend hat Hannover 96 das erste Mal wieder auf der Mehrkampfanlage trainiert. Ein vierter Neuzugang war nicht unter den Spielern, die unter Anweisungen von Trainer Frontzeck Geschicklichkeitsübungen absolvierten.

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In dem Fall gehört dazu auch Baumgarten von der Berateragentur „arena 11“, zu deren Klienten wie Petersen auch der 22-Jährige zählt. Es gehe nur noch um „technische Fragen“, sagte Kind. „Wir wollen ihn haben und sind auf den letzten hundert Metern der Entscheidung.“ Für diese Woche kündigte der 71-Jährige Vollzug an. Zusätzlich zu Klaus, der nach zwei Kurzeinsätzen über insgesamt zwölf Minuten mit der deutschen U21-Auswahl bei der Europameisterschaft in Tschechien ausgeschieden ist, könnte es laut Kind dann eine weitere Entscheidung über einen neuen Offensivspieler für die „Roten“ geben.

Kind bestätigte, dass dabei auch Uffe Bech eine Rolle spielt. „Sein Name steht weiter auf unserer Liste.“; es gebe aber Alternativen. Dem 22-Jährigen erging es bei der U21-EM wie Klaus: raus im Halbfinale. Beim 1:4 seiner Dänen gegen Schweden hatte Bech zwischenzeitlich auf 1:2 verkürzt und machte so noch mal ein bisschen Werbung in eigener Sache.

Frontzeck beruhigt Gerüchte um Sané

Keinen Gedanken verschwenden die 96-Verantwortlichen derweil daran, Salif Sané den Weg zum 1. FC Köln frei zu machen. „Dass Anfragen kommen, ist legitim“, sagte Frontzeck. „Aber dabei ist es auch geblieben.“ Man habe „keine Sekunde darüber nachgedacht“, erklärte Kind. „Dieses Thema hat in dieser Saison bei uns keine Chance.“ Der Vertrag des 24 Jahre alten Senegalesen gilt bis 2017, unter Frontzeck war er in allen fünf Spielen dabei. Sané habe dabei „tolle Leistungen“ abgeliefert, sagte der Trainer.

Verbal ins Zeug gelegt hat sich der 96-Chefcoach auch für Felipe, neben Marcelo und Christian Schulz einer der drei nominellen Innenverteidiger der „Roten“. Frontzeck lobte den Brasilianer als einen „guten, erfahrenen Spieler. Ich halte eine Menge von ihm.“ Auf dieser Position könnte auch Andre Hoffmann spielen, der nach einer langen Verletzungspause vor seinem Comeback steht, was den Kampf um die Stammplätze zuspitzt und für Felipes Einsatzchancen nicht von Vorteil ist. Clubchef Kind sagte: „Wir planen mit ihm zurzeit.“ Es gebe keine Anfragen anderer Clubs. Felipes Vertrag endet 2016, dann gäbe es für 96 keine Ablöse mehr.

Mit Chile weiter: Von der Ersatzbank aus hat Miiko Albornoz den Einzug der chilenischen Fußball-Nationalmannschaft ins Halbfinale gegen Peru erlebt. Der 96-Linksverteidiger kam nach zuvor mäßigen Auftritten bei der Copa America beim 1:0 gegen Uruguay in Santiago nicht zum Einsatz. (mit kös)

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Hannover 96
Foto: 96-Trainer Michael Frontzeck rechnet nach wie vor mit einem Verbleib des umworbenen Mittelfeldspielers Salif Sané bei den "Roten".

Trainer Michael Frontzeck rechnet nach wie vor mit einem Verbleib des umworbenen Mittelfeldspielers Salif Sané beim Fußball-Bundesligisten Hannover 96.  „Er hat noch zwei Jahre Vertrag. Es ist legitim, dass angefragt wird. Aber dabei ist es auch geblieben“, sagte Frontzeck am Sonntag.

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27. November 2016 - Christian Purbs in Allgemein

Und wieder zwei Punkte weg. Und wieder war mehr möglich für die „Roten“. Auch wenn Daniel Stendel die Tore nicht selbst schießen kann, was er garantiert am liebsten machen würde, in Düsseldorf gab auch der 96-Trainer keine glückliche Figur ab.

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