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Noch kein Neuzugang bei Hannover 96

Transfermarkt Noch kein Neuzugang bei Hannover 96

Die „Roten“ haben den 18-jährigen Erdal Akdari und den 21-jährigen Deniz Aycicek in den Profikader befördert, einen „richtigen Neuen“ gibt es aber noch nicht. Warum Hannover 96 noch keinen Neuzugang vermelden kann – und warum das keinen beunruhigen muss.

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Jörg Schmadtke (l.) und Martin Kind haben gute Erfahrungen mit Neuzugängen aus Norwegen gemacht.

Quelle: Ulrich zur Nieden

Hannover. Ein kurzer Blick auf die Nachrichten der vergangenen 48 Stunden vom Fußball-Transfermarkt: Schalke 04 vermeldete die Verpflichtung von Marco Höger von Alemannia Aachen. Werder Bremen teilte mit, dass Stürmer Markus Rosenberg, zuletzt ausgeliehen an den spanischen Klub Racing Santander, an die Weser zurückkehrt. Bayer Leverkusen verkündete, wer nicht wechselt, nämlich Arturo Vidal zu Bayern München. Mit anderen Worten: Es ist nicht viel los an der Fußballbörse, knapp zwei Monate vor Saisonbeginn am 5. August gibt es mehr Gerüchte als neu unterschriebene Verträge, vor allem die Erstligisten halten sich bislang zurück.

Hannover 96 ist also in guter Gesellschaft. Die „Roten“ haben den 18-jährigen Erdal Akdari und den 21-jährigen Deniz Aycicek in den Profikader befördert, einen „richtigen Neuen“ gibt es aber noch nicht. Den einen oder anderen Fan macht das bereits nervös, die „Bild“-Zeitung will „Unruhe“ und sogar einen „Transfer-Stau“ entdeckt haben und fragte besorgt: „Noch kein Neuzugang – wann gibt Schmadtke Gas?“

Martin Kind, der 96-Klubchef, wirkt eher amüsiert als beunruhigt. „Die Transferliste wird offiziell doch erst am 1. Juli geöffnet“, sagt er, „wir sind auf einem guten Weg. Und wir wissen, was wir wollen.“ Um seinen Sportdirektor Jörg Schmadtke macht sich der Klubchef auch keine Sorgen: „Schmadtke hat zu tun“, sagt Kind.

Vergangenes Jahr konnte 96 drei Wochen nach dem Saisonende bereits fünf Neue präsentieren, obwohl der Klub erst am letzten Spieltag den Klassenerhalt geschafft hatte. Diesmal stand relativ früh fest, dass 96 international spielen würde, und ausgerechnet jetzt will keiner nach Hannover? Das sieht erst einmal kurios aus, ist aber einfach zu erklären. Wenn man so will, dann handelt es sich dabei um die Tücken des Erfolges.

Anders als im Vorjahr besitzt 96 eine eingespielte, erfolgreiche Mannschaft, die – wenn sie die Qualifikationshürde nimmt – bis mindestens Dezember auch in der Europa League im Einsatz sein wird. Der Klub muss also wählerischer sein bei der Wahl neuer Spieler, und er muss noch mehr als bisher darauf achten, dass es sich tatsächlich um Verstärkungen handelt. Schnellschüsse sind deshalb nicht angebracht, auch aus einem anderen Grund: Das 96-Team lebte in der vergangenen Saison viel von der Harmonie, Schmadtke und Trainer Mirko Slomka müssen mehr denn je bei Neuen nicht nur sportlich schauen, ob es passt, sondern auch menschlich.

Wie ein einziger Transfer das Gleichgewicht in einer Mannschaft verändern kann, musste vergangene Spielzeit Werder Bremen erfahren. Der Klub holte für sechs Millionen Euro mit Marko Arnautovic eine vermeintliche Verstärkung, nach nur wenigen Wochen gab es bereits Ärger mit Trainer Thomas Schaaf und den Mitspielern.

96 will laut Kind „drei oder vier Feldspieler holen, eher vier. Und dazu einen Torhüter für die Position 3.“ Ein Wunschspieler der „Roten“ ist der Norweger Henning Hauger von Stabaek IF: „Er will, wir wollen“, sagt Kind. Die Verhandlungen der Vereine würden derzeit zwar stocken, „ich denke aber, wir schaffen da eine Lösung“. Kind ist auf jeden Fall „erwartungsfroh positiv gestimmt“, dass es demnächst heißen wird: Ein Neuer für 96.

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Foto: Hannover 96 spielt gegen den FC Anker Wismar.

Hannover 96 will den DFB-Pokalfluch der vergangenen Jahre brechen, in denen es zwei Niederlagen gegen Viertligisten gab. Im Wettbewerb der kommenden Saison spielt Hannover 96 in der ersten Runde gegen den FC Anker Wismar. Der Oberligist hat den "Roten" jedoch schon einmal Probleme bereitet.

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