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Nürnberg stellt Christian Möckel frei

Wechsel nach Hannover? Nürnberg stellt Christian Möckel frei

Christian Möckel, der Favorit auf den Posten des Kaderplaners beim Fußball-Bundesligisten Hannover 96, ist vom Zweitligisten 1. FC Nürnberg "freigestellt" worden. Möckel gilt als enger Vertrauter von 96-Geschäftsführer Martin Bader.

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Quelle: imago

Hannover. Die Schlussfolgerung liegt nahe. Als am Donnerstagnachmittag bekannt wurde, dass der Fußball-Zweitligist 1. FC Nürnberg seinen Chefscout Christian Möckel nun doch freigestellt hat, war für viele in Hannover klar: Damit ist Möckels Weg als sogenannter Kaderplaner zu 96 geebnet. Doch so einfach läuft es dann doch nicht, auch wenn der 42-Jährige weiter als der heißeste Anwärter auf den neuen Posten gilt. „Es gebietet die Fairness gegenüber den anderen Kandidaten, dass ich keinen Namen kommentierte“, sagte 96-Geschäftsführer Martin Bader der HAZ. „Ich sammele und spreche noch.“

Sechs Kandidaten gehören zur Vorauswahl, „mit einem muss ich noch ein Gespräch führen“, sagte Bader. „Ich denke, das alles am Wochenende auf zwei Kandidaten zusammendampfen zu können, um dann nächste Woche gemeinsam mit Martin Kind eine Entscheidung zu treffen.“

Bader hat mit Möckel in Nürnberg „fünf Jahre vertrauensvoll zusammengearbeitet“. Ein Freund, wie oft zu lesen war, sei der frühere Profi jedoch nicht: „Er hat sein Privatleben, und ich habe meines. Und vor Nürnberg kannte ich ihn auch nicht.“ Bader, darauf legt er Wert, möchte die Entscheidung für den Sportdirektor oder Kaderplaner „losgelöst von persönlichen Dingen treffen, sondern ausschließlich auf der inhaltlichen Basis. Wer hat welche Stärken und welche Schwächen? Was haben wir bei 96 und wer passt am besten zu diesen Strukturen?“ Das seien die Fragen, die wichtig seien.

Die Freistellung von Möckel, dessen Vertrag in Nürnberg noch bis 2017 läuft, ist übrigens nicht gleichbedeutend mit einer Freigabe. Die Chance, für seinen ehemaligen Chefscout noch eine Ablösesumme zu erhalten, will sich der in finanziellen Schwierigkeiten befindliche Zweitligist nicht nehmen lassen. Pokern ist auch im Fußball ein beliebtes Spielchen.

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