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Sievers richtet flammenden Appell an 96-Fans

„Kommt ins Stadion und unterstützt die Mannschaft“ Sievers richtet flammenden Appell an 96-Fans

Nur etwa 30.000 Zuschauer wollen bisher die Partie von Hannover 96 gegen Mainz am Sonnabend sehen. Für Pokalheld Jörg Sievers Grund genug, sich mit einem flammenden Appell an die Fans zu wenden: „Kommt ins Stadion und unterstützt die Mannschaft“, so seine Botschaft.

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Pokalheld Jörg Sievers wünscht sich positive Energie für 96. Die soll von den Fans kommen.

Quelle: Petrow (Archiv)

Hannover. Jörg Sievers hat mit und bei Hannover 96 schon eine Menge erlebt. Mit den „Roten“ gewann er 1992 im Endspiel gegen Borussia Mönchengladbach den DFB-Pokal, vier Jahre später stieg der Torwart mit 96 in die 3. Liga ab. Bessere Zeiten erlebte der Pokalheld zum Ende seiner Karriere, als er 2002 mit 96 den Aufstieg in die Bundesliga schaffte. Und damit die „Roten“ auch im nächsten Jahr noch in der 1. Liga spielen, richtete der heutige 96-Torwarttrainer einen flammenden Appell an die Fans, die Mannschaft im Heimspiel am Sonnabend gegen Mainz zu unterstützen. Bislang rechnet der Fußball-Bundesligist lediglich mit knapp über 30.000 Zuschauern. Da geht noch was, meint der 50-Jährige.

Der Appell: „Fakt ist, dass wir eine schwierige Situation haben. In solchen Situationen ist es wichtig, dass ich als Fan Flagge zeige. Insofern erhoffe ich mir, dass sich alle, die sich für 96 interessieren und als Fan bezeichnen, ins Stadion kommen. Es hilft uns, wenn wir in so einer Situation von außen gepusht werden. Das kann ein kleiner Baustein sein, aber auch kleine Bausteine können in so einer Phase entscheidend sein. Wir brauchen jetzt die Fans, um am Ende der Saison ein positives Ergebnis zu haben. Das gilt nicht nur für das Spiel gegen Mainz, sondern auch für die weiteren Heimspiele. Deshalb appelliere ich an alle Fans, ins Stadion zu kommen.“

Die Kaderplanung ist abgeschlossen, nun muss sich das Team festigen -  und bald Punkt einfahren. Dafür trainierte Hannover 96 auch am Mittwoch.

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Wie wichtig die Fans für die Mannschaft sein können, machte Sievers an einem Beispiel deutlich: „Wir haben 1998 in der Relegation um den Aufstieg in die 2. Liga mit Tennis Borussia Berlin gegen eine Mannschaft gespielt, die deutlich besser war als wir. Das Hinspiel haben wir in Berlin mit 0:2 verloren. Als wir beim Rückspiel ins Stadion kamen, da haben wir sofort gemerkt: Hier brennt’s, die Stimmung war sensationell. So haben wir dann auch gespielt und den Aufstieg geschafft. Auch in der vergangenen Saison hat sich gezeigt, wie wichtig es sein kann, wenn auf den Rängen positive Unterstützung da ist. Das hat uns geholfen, die Klasse zu halten.“

Nur zwei Heimsiege und viele schlechte Leistungen. Gibt es denn Hoffnung, dass es gegen Mainz besser wird? „Wir haben 14 Punkte, das sind viel zu wenige. Das bedeutet auch, dass Fehler gemacht wurden. Darüber muss man nicht diskutieren. Der Verein hat jetzt noch einmal alles gemacht und hat versucht, zu korrigieren. Alle arbeiten täglich beim Training sehr intensiv daran, dass wir Erfolg haben. Ich bin voller Optimismus, dass wir das Spiel gegen Mainz gewinnen.“

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