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Polizei fängt Schwein mit 96-Schal um den Hals

Stichelei vor dem Derby Polizei fängt Schwein mit 96-Schal um den Hals

Die Sticheleien vor dem Derby zwischen Hannover 96 und Eintracht Braunschweig reißen nicht ab. In der Nacht zu Donnerstag hat die Polizei ein Schwein eingefangen, das einen 96-Fanschal um den Hals trug.

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Die Polizei hat in der Nacht zu Donnerstag ein Schwein mit 96-Fanschal und -Logo auf dem Bauch aufgegriffen.

Quelle: Elsner

Hannover. Die Sau irrte mit Hannover-96-Schal und -Logo auf dem Bauch durch die Oststadt. Der vermeintliche Scherz einiger Eintracht-Fans hätte jedoch beinahe ein trauriges Ende gefunden: Als das Tier über die Große Pfahlstraße lief, wäre es fast von einem Auto angefahren worden. Der Autofahrer konnte aber rechtzeitig bremsen und rief die Polizei.

Ein Schwein mit Hannover-96-Schal um den Hals und schwarzer Farbe auf dem Körper ist vor dem Derby-Hinspiel 2013 in Hannover herumgeirrt. Es wurde von der Polizei eingefangen.

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Die Beamten fingen das unverletzte Tier daraufhin ein und brachten es zunächst in die Polizeiinspektion Mitte. „Das Schwein wird jetzt im Tierheim versorgt und erfreut sich bester Gesundheit“, sagte Polizeisprecher Holger Hilgenberg am Morgen.

Hintergrund der Aktion ist offenbar das Derby zwischen Hannover 96 und Eintracht Braunschweig am Freitag. Es ist das erste Aufeinandertreffen der beiden Lokalrivalen in der Bundesliga nach 37 Jahren.

Einen ganz schalen Beigeschmack hat der Streich durch die schwarze „1“, die dem Schwein auf die rechte Bauchseite gemalt wurde. Der Verdacht liegt nahe, dass die Urheber damit auf den Todestag von Robert Enke anspielen wollen, der sich am Sonntag zum vierten Mal jährt. Enke hatte als Torhüter stets die Rückennummer 1 getragen.

Nach Informationen der „Bild“-Zeitung haben auch Fans der „Roten“ mit einer geschmacklosen Aktion in Braunschweig provoziert. Die Polizei sammelte an mehreren Ortsschildern gelbe Grabkreuze ein, auf denen mit blauer Farbe „B.T.S.V.“ (Braunschweiger Turn- und Sportverein) geschrieben stand.

cli/dpa

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