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Prognosen sehen Hannover 96 vor einer guten Saison

Schöne Aussichten Prognosen sehen Hannover 96 vor einer guten Saison

„… dreimal werden wir noch wach“ – heißa, dann ist Saisonstart für die „Roten“. Am Sonntag DFB-Pokal, Freitag der folgenden Woche die Auslosung der Europa-League-Qualifikation und Sonnabend Liga-Start gegen 1899 Hoffenheim. Zeit für Prognosen: Und die sehen für Hannover 96 sehr ermunternd aus.

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Hannover 96 kommt in Mode: Bundesliga-Prognosen vieler Medien sehen die „Roten“ vor einer guten Saison.

Quelle: Ulrich zur Nieden

Hannover. Allenthalben spekulieren derzeit Experten und Exoten über die kommende Saison. Ganz genau, die Profi-Propheten, von denen vor einem Jahr ziemlich viele 96 zum ersten Abstiegs- und Trainer Mirko Slomka zum ersten Rauswurfkandidaten ausgerufen haben. Kam dann ja ganz anders. Und schöner als alle anderen haben das die Grafiker des etwas anderen Fußball-Fachblattes „11 Freunde“ visualisiert: Das Filmplakat der grotesken Komödie „Hangover“ (zu Deutsch: Katzenjammer) über die Nachwehen einer berauschenden Party haben sie mit wenigen Kunstgriffen auf „Hanover“ zugeschnitten: Manager Jörg Schmadtke, Trainer Mirko Slomka und Verteidiger Emanuel Pogatetz sowie Klubchef Martin Kind als Kleinkind sind darauf als ziemlich zerknautschte Typen zu sehen. Und drüber steht: „Sie sind in der Europa League und haben keine Ahnung, wie sie dorthin gekommen sind.“ Worauf es dort indes ankommt, dieses Wissen gesteht das „11 Freunde“-Orakel den 96ern durchaus zu: Da „kann die ungebrochene Euphorie auch das Achtel-, vielleicht sogar das Viertelfinale bringen.“ Auch bei der Liga-Vorhersage sind die „11 Freunde“ freundlich: Platz 7.

Das klingt schon nicht schlecht, es wird aber noch besser: Das Sportmagazin „kicker“, unverdächtig, die Dinge durch eine „rote“ Brille zu sehen, attestiert 96 „Chancen, die guten Leistungen zu bestätigen und, wenn alles optimal läuft, wieder um die internationalen Plätze mitzuspielen“. Ein einstelliger Tabellenplatz sei auf jeden Fall drin, schreibt der „kicker“ in seiner heute erscheinenden Ausgabe.

Gegenüber diesen beiden für 96-Fans sehr gefälligen Prognosen bleibt der allgemeine Vorhersage-Tenor etwas moderater. Beim Sport-Portal von T-Online traut man den „Roten“ einen „Platz im gesicherten Mittelfeld“ zu, wenn das Team die Mehrbelastung in der Europa League verkraftet und Torjäger Didier Ya Konan keine Ladehemmung bekommt. Ein ähnliches Abschneiden prognostizieren viele Zeitungen wie etwa die „Rheinische Post“ und ebenso der Blick auf die Quoten bei einschlägigen Online-Wettportalen. Die Berliner „taz“ legt sich bei 96 bislang zwar nicht auf einen Platz in der Abschlusstabelle fest, findet aber, dass „man sich über die Ausgangsposition von Hannover 96 freuen“ kann. Einzige Einschränkung: „Wer glaubt, als Emporkömmling der Bundesliga und Teil der Europa League sei man etwas Besonderes, gerät schnell ins Stolpern.“

Alles Spekulation? Lesen im Kaffeesatz? Einen Schluss lässt der Kanon der Orakel sicher zu: 96 hat sportlich so viel Renommee erworben, dass es als einigermaßen schick gilt, die „Roten“ auf dem Zettel zu haben, und zwar nicht zu weit unten.

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