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Radlinger: „Ich mag Fernschüsse“

Interview Radlinger: „Ich mag Fernschüsse“

Samuel Radlinger ist vom österreichischen Drittligisten zu Hannover 96 gewechselt. Der 18-Jährige ist bei den "Roten" dritter Torwart - und steckt sich hohe Ziele. Mit HAZ-Redakteur Volker Wiedersheim hat der österreichische "U 20"-Nationaltorwart über hartes Training, die "U 20"-WM in Kolumbien - und sein bisher größtes Problem im Trainingslager geredet.

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Will die Nummer 1 werden: Samuel Radlinger.

Quelle: Ulrich zur Nieden

Bad Raksersburg. Herr Radlinger, Sie sind von einem österreichischen Drittligisten zum deutschen Bundesligisten 96 gekommen. Haben Sie schon einmal so hart trainiert wie jetzt mit 96 in Bad Radkersburg?

Nein, so hart war es noch nicht so oft. Aber es ist schon noch zum Aushalten. Das bisher größte Problem: Am Sonntag hat mich im Hotelzimmer eine Biene in die Wade gestochen. Die Stelle ist jetzt beim Training etwas angeschwollen und schmerzt etwas.

Sie sind gerade erst 18 Jahre alt, aber österreichischer „U 20“-Nationaltorwart. Was sind denn Ihre Ziele bei 96 und persönlich?

Ich werde zunächst bei der 96-Reserve spielen. Aber ich habe einen Dreijahresvertrag und möchte mir in dieser Zeit durch Leistung Einsätze bei den Profis verdienen und auf Sicht eine Nummer 1 werden. Das war überall mein Ziel. Ein Zwischenziel ist es auch, in die österreichische A-Nationalmannschaft aufzusteigen.

Demnächst steht für Sie die Reise zur „U 20“-WM in Kolumbien an. Was haben Sie sich dort vorgenommen?

Ja, ich bleibe nach dem 96-Trainingslager gleich in Österreich. Erst fahre ich nach Hause, dann Mitte der kommenden Woche nach Wien, und am Freitag fliegen wir nach Kolumbien. Dort wollen wir die Vorrunde überstehen, alles Weitere ist eine Dreingabe. Die Gruppengegner sind stark: Panama, Brasilien und Ägypten.

Beschreiben Sie mal, welche Stärken Sie als junger Torwart schon für sich reklamieren.

Durch meine Größe kann ich gut Flanken runterholen. Ich bin 1,97 Meter groß, wurde aber auch schon einmal mit 1,98 Metern gemessen. Und ich mag Fernschüsse.

Sie sind als Fußballer beim SV Ried groß geworden, spielen aber erst seit dem Alter von 14 Jahren überhaupt als Torwart. Wie kam das?

Ich habe in Ried alle Positionen gespielt. Erst im Mittelfeld, dann als Stürmer und schließlich als Verteidiger. Ich bin in der Zeit immer weiter gewachsen und wegen der Größe halt auch etwas langsamer geworden.

Und der Wechsel ins Tor?

Manchmal habe ich mich zum Spaß nach dem Training noch für ein paar Schüsse ins Tor gestellt. Irgendwann hat der Torwarttrainer gefragt, ob ich nicht mal bei ihm mittrainieren wollte. Nach zwei Jahren war ich die Nummer 1 in meinem Team und nach einem Jahr als dritter Torhüter auch in der Juniorenauswahl.

Interview: Volker Wiedersheim

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