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„Jedes Spiel ist ein Endspiel für uns“

Zieler im Interview „Jedes Spiel ist ein Endspiel für uns“

Drei Punkte hätte Hannover 96 im Spiel gegen Darmstadt gut gebrauchen können. Trotz der Niederlage sieht Torwart Ron-Robert Zieler im Interview mit HAZ-Redakteur Jörg Grußendorf die Mannschaft auf einem guten Weg.

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96-Torwart Ron-Robert Zieler im Spiel gegen Darmstadt.

Quelle: dpa

Herr Zieler, Sie hätten sich den Start in die Rückrunde sicherlich ganz anders vorgestellt, oder?
Vom Ergebnis her natürlich. Das war schon enttäuschend. Aber man muss das Ganze differenziert sehen. Die erste Halbzeit, gerade am Anfang, hat mir ganz gut gefallen. Da gab es gute Kombinationen und auch einige herausgespielte Chancen. Da hatte ich ganz klar das Gefühl: Heute gewinnen wir.

Es kam aber anders ...
Leider. Wie aus dem Nichts haben wir das 1:1 kassiert. Was mich noch viel mehr ärgert, ist, dass wir das 1:2 kurz nach Wiederanpfiff bekommen haben. Das darf uns nicht passieren, da waren wir irgendwie noch nicht richtig auf dem Platz. Dann war es schwer. Aber wir werden unseren Weg weitergehen.

Wie soll der aussehen?
Unser Auftreten war doch ganz anders. Und wir müssen positiv bleiben. Es hat sich doch nichts geändert: Wir brauchen nach wie vor dringend Punkte, die müssen wir in den nächsten Wochen holen.

Hilft da das verbesserte Gesamtbild, das die Mannschaft abgab?
Klar. Das sah über weite Strecken doch schon gut aus. Dass wir nicht vor Selbstvertrauen strotzen würden, das kann doch jeder nachvollziehen. Das müssen wir uns ein Stück weit wieder erarbeiten. Ideal dafür wäre natürlich gegen Darmstadt ein Erfolgserlebnis gewesen.

Das kommende Programm hat es in sich. Jetzt geht es nach Leverkusen, gegen Mainz und nach Dortmund.
Es wird nicht leichter. Jedes Spiel ist ein Endspiel für uns. Das müssen wir annehmen. In der Bundesliga ist in jedem Spiel was drin, und so müssen wir in jedes Spiel gehen.

Aufgezeichnet von Jörg Grußendorf

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Es war Konstantin Rausch deutlich anzusehen, wie sehr ihn das gellende Pfeifkonzert der 96-Fans schmerzte. Ganz unschuldig war der Mittelfeldspieler daran jedoch nicht: Dass er nach einer vermeintlichen Zeitverzögerung mit seinen Fingern das Zeichen für „Klappe halten" Richtung Nordkurve formte, nahmen ihm die Fans übel.

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