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Ron-Robert Zieler stark, Christian Pander schwach
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96-Spieler in der Einzelkritik Ron-Robert Zieler stark, Christian Pander schwach

Die Einzelkritik der Spieler von Hannover 96 nach der Niederlage gegen Werder Bremen: Ron-Robert Zieler war der beste "Rote", Jan Schlaudraff blieb blass, Christian Pander war ein Unsicherheitsfaktor.

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Mit Abstand bester Hannoveraner: 96-Keeper Ron-Robert Zieler.

Quelle: dpa

Hannover. Ron-Robert Zieler: Der Torwart war der mit Abstand der beste Hannoveraner. Er rettete in der 10. Minute bei einem Schlenzer von Zlatko Junuzovic mit den Fingerspitzen und zwölf Minuten später per Fußabwehr gegen Nils Petersen. Auch nach der Pause lange Zeit unbezwingbar, zum Beispiel bei einer Chance von Aaron Hunt (69.). War bei beiden Gegentoren chancenlos. Note: 2

Sofian Chahed: In den ersten Minuten hatte der Rechtsverteidiger große Schwierigkeiten mit Mehmet Ekici und Aaron Hunt, die abwechselnd über seine Seite kamen. Mit zunehmender Spieldauer etwas sicherer. Note: 4

Karim Haggui: Zunächst der bessere der beiden 96-Innenverteidiger. Brachte einige Male gerade noch rechtzeitig den Fuß dazwischen, leistete sich kurz vor dem Seitenwechsel aber einen Querschläger. Hatte Glück, dass Aaron Hunt den Ball knapp über die Latte schoss. Note: 4

Johan Djourou: Leistete sich in der Anfangsphase etliche Fehler, darunter einen katastrophalen Fehlpass, den die Werderaner zu seinem Glück nicht ausnutzten (12.). Steigerte sich erst langsam und gewann viele Kopfballduelle. Note: 3,5

Christian Pander: War auf der linken Seite erneut ein großer Unsicherheitsfaktor. Ließ seinen Gegenspieler Eljero Elia immer wieder flanken und wurde mit zunehmendem Spielverlauf auch immer häufiger überlaufen. So auch beim Führungstreffer der Bremer, bei dem Vorlagengeber Elia ihn düpierte. Note: 5,5

Jan Schlaudraff: Hatte in der ersten Viertelstunde gefühlt keinen einzigen Ballkontakt. Wurde erst etwas stärker, als er ab und zu ins Mittelfeldzentrum einrückte, um anspielbar zu sein. Insgesamt aber eine schwache Vorstellung. Note: 4,5

Manuel Schmiedebach: Bemühte sich, die großen Lücken im Mittelfeld zu schließen. Allerdings blieb er dabei zu passiv und gewann kaum Zweikämpfe. Seine beste Tat hatte der 23-Jährige, als er nach einem Sokratis-Kopfball auf der Linie rettete (77.). Note: 4

Sergio da Silva Pinto: Wie Schmiedebach nur selten Sieger in Duellen Mann gegen Mann. Konnte nach vorne kaum Akzente setzen, weil er fast nur vor dem eigenen Strafraum beschäftigt war. Note: 4,5

Szabolcs Huszti: Kam auf der linken Seite fast gar nicht ins Spiel. Rückte nach der Auswechslung von Mohammed Abdellaoue ins Zentrum und hatte dort mehr Ballkontakte. Aber Akzente konnte er auch dort nicht setzen. Note: 5

Mame Diouf: Die einzigen beiden 96-Torschüsse gingen auf sein Konto. Schloss nach einem Fehlpass von Ekici aber freistehend zu überhastet mit links aus 14 Metern ab – genau auf Torwart Sebastian Mieltz (17.). Blieb als Alleinunterhalter fast immer zweiter Sieger. Note: 5

Mohammed Abdellaoue: Der Norweger humpelte nach 39 Minuten in die Kabine. Fünf Minuten zuvor war er mit Kevin de Bruyne zusammengeprallt und hatte sich einen Bluterguss über dem rechten Knie zugezogen. Bis dahin ohne eine auffällige Aktion vor dem Bremer Tor. Note: 4

Konstantin Rausch: Übernahm nach dem Ausscheiden von Abdellaoue die linke Mittelfeldseite von Huszti. Sorgte dort für deutlich mehr Schwung als der Ungar und war der auffälligste Feldspieler. Bei seinen Flanken war er aber zu ungenau. Note: 3

Deniz Kadah: Kam zwölf Minuten vor Schluss für Schlaudraff zu seinem zweiten Bundesligaeinsatz.

Artur Sobiech: Wurde in der 87. Minute eingewechselt. Da war es schon zu spät.

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