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Sahin-Radlinger erst rustikal, dann hellwach

96-Torwart Sahin-Radlinger erst rustikal, dann hellwach

96-Torwart Samuel Sahin-Radlinger rettete kurz vor Schluss den so wichtigen Sieg gegen Würzburg. Dabei hatte er zuvor selbst für den Aufreger des Spiels gesorgt. 

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96-Torwart Samuel Sahin-Radlinger.

Quelle: Lobback

Hannover. Als Martin Harnik in der turbulenten Schlussphase das 3:1 für 96 gegen die Würzburger Kickers erzielt hatte, teilte sich das Team der „Roten“ auf. Die meisten Spieler liefen zum Torschützen, um dem Stürmer zu gratulieren. Felipe, Salif Sané und Stefan Strandberg legten jedoch den Rückwärtsgang ein und umarmten Torwart Samuel Sahin-Radlinger. „Die waren einfach zu müde, um nach vorne zu laufen“, scherzte Sahin-Radlinger nach dem Abpfiff einer Partie, in der er in den letzten Minuten die Hauptrolle spielte.

So waren die Spieler von Hannover 96 gegen die Würzburger Kickers in Form.

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Es lief die Nachspielzeit, 96 führte mit 2:1, als der 96-Torhüter mit einer Aktion für große Aufregung sorgte. Am Elfmeterpunkt faustete er zwar den Ball weg, räumte dabei jedoch auch den Würzburger Patrick Weihrauch rustikal aus dem Weg. Schiedsrichter Martin Thomsen entschied sofort auf Strafstoß, eine Entscheidung, die in Ordnung geht. „Ich treffe auf jeden Fall den Ball. Den Gegner zwar auch, aber das darf ein Torwart im Strafraum“, sagte Sahin-Radlinger. Doch das spielte ohnehin am Ende keine Rolle, weil er wenig später selbst dafür sorgte, dass diese Szene zwar zum Aufreger des Spiels wurde, aber auf den Ausgang keinen Einfluss hatte. Der Österreicher im 96-Tor parierte den gut geschossenen Elfmeter von Richard Weil und rettete damit den wichtigen Sieg.

Am 11. Spieltag der Zweiten Liga hat Hannover 96 in einer umkämpften Partie die Würzburger Kickers mit 3:1 geschlagen.

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„Wir üben das im Training sehr oft, am Sonnabend habe ich sogar drei Elfmeter von Martin ( 96-Profi Martin Harnik, d.Red.) gehalten. Heute trifft er, und ich halte. Das passt doch“, sagte Sahin- Radlinger. Dass er auch beim Derby am Sonntag in Braunschweig die Nummer 1 bei 96 sein wird, ist eher unwahrscheinlich. Wenn Philipp Tschauner wieder topfit sei, sagte Trainer Daniel Stendel, „wird er wieder im Tor stehen“.

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