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Allan Saint-Maximin bringt neuen Schwung

Weiterer 96-Neuzugang Allan Saint-Maximin bringt neuen Schwung

Überraschend schlug Allen Saint-Maximin schon beim ersten Termin der „Roten“ nach dem Trainingslager in Österreich auf: der Neuzugang von Hannover 96 trainierte am Freitagvormittag mit dem Team auf der Mehrkampfanlage. Danach ging es in die Geschäftsstelle – zur Vertragsunterschrift.

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Da Monaco sehr gut besetzt ist in der Offensive, will der Club Saint-Maximin direkt wieder ausleihen.

Quelle: Petrow

Hannover. Die blonde Mähne mit den Rastalocken fiel den Kiebitzen sofort auf. Auf dem Trainingsgelände des Fußball-Bundesligisten Hannover 96 machte am Freitagmorgen die Frage die Runde: „Ist er das?“ Und tatsächlich übte Allan Saint-Maximin, 18-jähriger französischer Junioren-Nationalspieler, mit seinen Kollegen. Der Mittelfeldspieler wurde nämlich schon am Nachmittag als offizieller Neuzugang verkündet: Saint-Maximin wird vom AS Monaco ausgeliehen und erhält bei den „Roten“ die Rückennummer 14. In Hannover wird er zunächst ein Jahr bleiben, es gibt die Option auf eine Verlängerung der Leihe. In Monaco hat Saint-Maximin einen Vertrag bis 2020 unterschrieben, in der Vorsaison war er noch beim Ligakonkurrenten der Monegassen, dem AS St. Etienne, aktiv gewesen. Für den Spieler sollen sechs Millionen Euro Ablöse geflossen sein.

Überraschend schlug Allen Saint-Maximin schon beim ersten Termin der "Roten" nach dem Trainingslager in Österreich auf: der Neuzugang von Hannover 96 trainierte am Freitagvormittag mit dem Team auf der Mehrkampfanlage.

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Die Verantwortlichen der „Roten“ sind von diesem Transfer begeistert. „Allan Saint-Maximin ist ein hochveranlagter Offensivspieler, der mit selbstbewussten Auftritten in St. Etienne auf sich aufmerksam gemacht hat. Dass ihn der AS Monaco langfristig gebunden hat, unterstreicht die Perspektive des Spielers“, sagte Sportdirektor Dirk Dufner. „Wir freuen uns, dass wir ihn nach konstruktiven Gesprächen mit Monaco ausleihen können und einen weiteren ambitionierten, jungen Spieler für unsere Mannschaft bekommen.“

Auch Cheftrainer Michael Frontzeck war hochzufrieden. „Allan kann im offensiven Mittelfeld zentral und auch auf den Außenpositionen spielen. Er ist schnell und technisch stark, fußballerisch sehr gut ausgebildet“, sagte der 51-Jährige. „Mit ihm haben wir für unsere Offensive eine zusätzliche Alternative.“ Der Neuzugang ist gelernter Rechtsaußen, kann aber jede Position in der offensiven Dreierreihe bekleiden.

Spitzname „Mini-Aubameyang“

Frontzeck hatte den Franzosen beim Vormittagstraining noch abschirmen lassen. „Er soll keine Fragen beantworten“, sagte er kategorisch. Schon zu diesem Zeitpunkt war klar, dass Saint-Maximin sich schon am heutigen Sonnabend den Fans präsentieren würde. 96 hatte für alle Fälle eine Gastspielgenehmigung besorgt, damit er im letzten Testspiel gegen den AFC Sunderland in der HDI-Arena (Beginn um 17 Uhr) auflaufen darf. Doch die Verhandlungen mit Monaco liefen so zügig, dass diese Maßnahme nicht mehr notwendig ist.

Aus seiner Zeit beim AS St. Etienne bringt Saint-Maximin wegen seiner Spielweise und auch seiner Frisur den Spitznamen „Mini-Aubameyang“ mit – in Anlehnung an den heutigen Dortmunder Stürmer, der einst auch bei dem Klub aus dem französischen Südosten aktiv gewesen war. Bereits mit 16 Jahren debütierte er in der französischen Ligue 1, in der vergangenen Saison brachte er es auf zwölf Einsätze für Saint-Etienne (2 Torvorlagen). Für die französische U17 gelangen ihm zudem vier Tore in sieben Spielen.

Bekannte unter 96-Kollegen

Im ersten Training setzte Saint-Maximin mal zu einem frechen Dribbling an, und bot einige Kabinettstückchen. Insgesamt war es ein ordentlicher Auftritt. „Bei uns bekommt er alle Zeit, sich zu entwickeln. Von Beginn an funktionieren muss hier niemand“, betonte Frontzeck.

Anschluss hat der Neue bereits gefunden. Mit Salif Sané, Felipe und Neuzugang Mevlüt Erdinc kann er sich in seiner Muttersprache unterhalten. Und Erdinc kennt er sogar noch aus der Zeit in St. Etienne. Wenn das keine guten Voraussetzungen sind …     

Von Joscha Saltenberger

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