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Sané ist aus dem 96-Team nicht wegzudenken

Bochum-Bilanz Sané ist aus dem 96-Team nicht wegzudenken

Dass Hannover 96 nach dem 3. Spieltag in der Zweiten Liga nicht mehr Tabellenführer ist und wurde ausgerechnet von Eintracht Braunschweig überholt – geschenkt. Das Thema des Wochenendes war wieder Salif Sané: Diesmal ging es nicht um seine Wechselabsichten, sondern um die Klasse, die er beim 1:1 in Bochum zeigte.

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Ist zur Stelle, wenn 96 ihn braucht: Salif Sané.

Quelle: Ina Fassbender/dpa

Hannover. Nun sind sie weg, die ersten zwei Punkte, die die Mannschaft von Hannover 96 in dieser Saison hat liegen lassen. Das ist auf der einen Seite ärgerlich, denn beim Spiel am Freitagabend in Bochum war mehr möglich als das 1:1, das am Ende jedoch völlig in Ordnung geht. Das Remis ist aber kein Beinbruch, denn auch im dritten Saisonspiel haben die „Roten“ einmal mehr ein gutes Spiel gezeigt und der Konkurrenz erneut deutlich gemacht, dass der Aufstieg in dieser Saison wohl nur über sie laufen wird.

Daran ändert auch der Verlust der Tabellenführung nichts. Dass ausgerechnet der Erzrivale aus Braunschweig durch einen 6:1-Sieg gegen den 1. FC Nürnberg 96 vom 1. Platz verdrängt hat und als einziges Team der Liga verlustpunktfrei ist, dürfte die Fans der „Roten“ mehr beschäftigen als Trainer Daniel Stendel. „Obwohl wir zu viele Großchancen zugelassen und diesmal auch zu viele selbst nicht verwertet haben, sind wir zufrieden mit dem Punkt“, sagte der 42-Jährige nach dem Remis beim VfL. Und spätestens am 12. Spieltag Anfang November können die „Roten“ beim Gastspiel in Braunschweig für klare Verhältnisse im brisanten Duell mit dem ungeliebten Nachbarn sorgen.

Hannover 96 hat gegen den VfL Bochum 1:1 gespielt. So stehen die Spieler der "Roten" in der Einzelkritik da.

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Gerade in solchen Spielen werden die „Roten“ froh sein, einen wie Salif Sané in ihrem Team zu haben. Wie wertvoll der Defensivspieler für die Mannschaft ist, zeigte er nicht nur durch sein Kopfballtor zum 1:1-Ausgleich in Bochum. Der Innenverteidiger gab der Defensive und damit der gesamten jungen 96-Mannschaft durch seine Übersicht und Ruhe am Ball viel Sicherheit. Wenn es eng wurde und ein Spieler unter Druck geriet, landete der Ball fast immer bei Sané, der es auch verstand, das Spiel immer wieder anzukurbeln und aufzubauen. Vielleicht würde die 96-Elf auch ohne ihn funktionieren, mit ihm ist sie jedoch eine Klasse besser. Wie schon gegen Offenbach war er zur Stelle, als die Mannschaft ihn am nötigsten brauchte.

Sané, immer wieder Sané. Über keinen anderen 96-Profi ist in den vergangenen Wochen so viel geschrieben und diskutiert worden wie über den 26-jährigen wechselwilligen Senegalesen. Zwei Tage sind es noch, dann schließt der Transfermarkt bis zum Winter. In Hannover werden sie den letzten Gong herbeisehnen, denn dann ist ein vorzeitiger Wechsel von Sané erst einmal vom Tisch. Dann müssen sich Interessenten wie der 1. FC Köln, der den 96-Profi gerne an den Rhein holen würde, zumindest bis zur nächsten Transferperiode gedulden. Am Freitagabend beobachtete FC-Manager Jörg Schmadtke im Ruhrstadion den Innenverteidiger. Was der ehemalige 96-Sportdirektor gesehen hat, dürfte ihm gefallen haben.

Hannover 96 spielt gegen den VfL Bochum 1:1.

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„Über die Qualität von Salif brauchen wir nicht zu reden. Dass er ein wichtiger Spieler für uns ist, steht außer Frage“, sagte Stürmer Martin Harnik. Auch der Österreicher hat die Qualität, ein Schlüsselspieler bei den „Roten“ zu werden. Nach anfänglichen Problemen übernimmt der 29-Jährige immer mehr Verantwortung, lediglich bei der Chancenverwertung machte Harnik in Bochum keine gute Figur. Doch das galt für die gesamte 96-Offensive.

Dass sich das schon bald ändern wird, davon ist auch Manuel Riemann überzeugt. Der Bochumer Torwart wagte nach dem Abpfiff am Freitagabend die gewagte Prognose, dass „gegen Hannover 96 die eine oder andere Mannschaft noch Punkte lassen wird“. Dann kann ja nichts mehr schiefgehen.

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27. November 2016 - Christian Purbs in Allgemein

Und wieder zwei Punkte weg. Und wieder war mehr möglich für die „Roten“. Auch wenn Daniel Stendel die Tore nicht selbst schießen kann, was er garantiert am liebsten machen würde, in Düsseldorf gab auch der 96-Trainer keine glückliche Figur ab.

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