Volltextsuche über das Angebot:

12 ° / 9 ° Regen

Navigation:
Sané stellt sich gegen den HSV dumm an

96-Profis in der Einzelkritik Sané stellt sich gegen den HSV dumm an

Lars Stindl und Christian Schulz tritt das Verletzungspech, Mittelfeldregisseur Szabolcs Huszti fällt nur einmal positiv auf. Die Einzelkritik für die Profis von Hannover 96 für das Spiel gegen den HSV.

Voriger Artikel
Die „Roten“ rutschen tiefer in die Krise
Nächster Artikel
Abstiegszone statt Europapokal

Christian Schulz liegt nach einem Zusammenprall mit Heiko Westermann verletzt am Boden. Wenig später muss er ausgewechselt werden.

Quelle: Ulrich zur Nieden

Hamburg. Ron-Robert Zieler: Rettete gewohnt souverän zweimal gegen Pierre-Michel Lasogga (14. und 38. Minute) und einmal bei einem Kopfball von Maximilian Beister (51.). Hatte Pech beim Ausgleichstreffer, als seine Faustabwehr unter Bedrängnis 20 Meter vor dem Tor genau auf dem Fuß von Milan Badelj landete (32.). Bei den Gegentoren Nummer 2 und 3 chancenlos. Note: 3

Hiroki Sakai: Der Japaner begann ordentlich, baute aber mit zunehmender Spieldauer wie der Rest der Mannschaft ab. Schaltete sich zwar immer wieder mit in den Angriff ein, brach aber oft ab, statt zu flanken. Note: 4,5

Die 96-Profis in der Einzelkritik: Stindl und Schulz mit Verletzungspech, Huszti fällt nur einmal positiv auf.

Zur Bildergalerie

Salif Sané: Der Senegalese kehrte nach seiner Sperre in die Innenverteidigung zurück und hatte dort große Probleme im Stellungsspiel. Leistete sich zudem immer wieder Fehlpässe im Spielaufbau und sah zu allem Überfluss nach einem dummen Foul an Heiko Westermann in der Schlussminute die Gelb-Rote Karte. Damit fehlt er am Sonntag gegen Frankfurt. Der 23-Jährige hatte einmal Pech, als sein Kopfball aufs gegnerische Tor am Hinterkopf seines Gegenspielers Jonathan Tah landete. Note: 5,5

Christian Schulz: Hatte ähnlich wie Sané einige Probleme, wenn der Ball flach ins Abwehrzentrum gespielt wurde, war aber noch der bessere der beiden Innenverteidiger. Hob beim 2:1 für den HSV das Abseits auf und musste nach einem Zusammenprall mit Heiko Westermann mit einer blutenden Kopfwunde, die in der Kabine mit drei Stichen genäht wurde, vom Feld (74.). Note: 4,5

Edgar Prib: Rückte nach dem Ausscheiden von Lars Stindl früh von der linken Abwehrseite ins defensive Mittelfeld. Hatte dort Anteil am Führungstreffer durch Szabolcs Huszti (28.), leitete auf der anderen Seite mit einer ungenauen Kopfballablage aber auch das zweite Gegentor ein (46.). Leistete sich auch sonst viel zu viele Abspielfehler und musste nach einer Stunde raus. Note: 5

Manuel Schmiedebach: Stand erstmals seit dem 26. April dieses Jahres wieder in der Startformation. War von der Körpersprache her – sowohl zunächst auf der rechten Seite als auch nach seinem Wechsel ins zentrale Mittelfeld nach einer Stunde – noch einer der engagiertesten 96-Profis. Spielte häufig Foul und hatte bereits vor der Pause Glück, dass er nicht die Gelbe Karte sah. Note: 4

Leon Andreasen: Er begann sehr engagiert und störte früh, sein einziger Torschuss verfehlte das Ziel aber deutlich (13.). Baute mit zunehmender Spieldauer immer mehr ab und konnte der Elf keine positiven Akzente mehr geben. Note: 4,5

Lars Stindl: Für den Kapitän war das Nordderby früh beendet. Er ließ sich schon nach einer guten Viertelstunde wegen Problemen an der linken Wade behandeln und musste in der 21. Minute für Sébastien Pocognoli das Feld verlassen. Eine MRT-Untersuchung soll heute Klarheit bringe.

Szabolcs Huszti: Seine beste Aktion hatte der Ungar, als er Tomas Rincon am gegnerischen Strafraum den Ball abluchste und abgeklärt zum 1:0 für die „Roten“ einschob (28.). Danach fiel er aber erneut nur durch schwaches Zweikampfverhalten und harmlose Standardsituationen auf. Note: 4,5

Der Hamburger SV hat den taumelnden Nord-Rivalen Hannover 96 noch tiefer in die Krise geschossen. Die „Roten“ verloren beim HSV mit 1:3.

Zur Bildergalerie

Jan Schlaudraff: Sollte als hängende Spitze für Ideen sorgen, es blieb aber trotz großem Aufwand oft beim Versuch. Rückte nach einer Stunde auf die rechte Mittelfeldseite und schlug zumindest einige gute Flanken. Note: 4

Mame Diouf: Der einzige richtige Stürmer hing ohne brauchbare Anspiele wie zuletzt so oft in der Luft. Ein Kopfball war zu harmlos (24.), ein Schuss wurde vom ehemaligen 96er Johan Djourou geblockt (64.). Note: 4,5

Sébastien Pocognoli: Zu Beginn überraschend nur auf der Bank übernahm der Belgier nach 21 Minuten die gewohnte linke Verteidigerposition. Hatte dort mit Maximilian Beister Probleme und verlor vor dem 1:3 den Ball. Note: 5

Artur Sobiech: Der Stürmer kam nach einer Stunde, um für mehr Torgefahr zu sorgen. Hatte aber keine einzige gelungene Aktion. Note: 5

Andre Hoffmann: Wurde in der Schlussphase eingewechselt und unterband noch einige Konterchancen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
HSV gewinnt gegen 96 auf 3:1
Foto: Nach dem 3:1 für den HSV dürfen die „Roten“ mal wieder den Anstoß durchführen (v.l.): Artur Sobiech, Salif Sane, Mame Diouf und Manuel Schmiedebach.

Der Hamburger SV hat den taumelnden Nord-Rivalen Hannover 96 noch tiefer in die Krise geschossen. Das 3:1 (1:1) des HSV war für die Niedersachsen schon die sechste Pleite im sechsten Auswärtsspiel dieser Saison in der Fußball-Bundesliga.

mehr
Mehr aus Hannover 96
Bei SmartBets findest du die besten Wettquoten für Hannover 96.