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Schlechte Bilanz für Hannovers Nationalspieler

96-Trainingspause Schlechte Bilanz für Hannovers Nationalspieler

Gleich mehrere Spieler von Hannover 96 fehlten in den vergangenen Tagen beim Training - sie waren auf Reisen mit ihren Nationalmannschaften. Zurück kamen Albornoz, Fossum und Co. allerdings mit eher ernüchternden Ergebnissen.

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Quelle: Sielski

Hannover. Nahezu alle Spieler sind von ihren Auswahlteams nach Hannover zurückgekehrt – die Einstimmung auf Dynamo Dresden (Sonntag, 13.30 Uhr) kann beginnen. Am Donnerstagnachmittag wird es deshalb wieder voller auf dem Trainingsplatz der „Roten“ auf der Mehrkampfanlage (Beginn: 15 Uhr). Miiko Albornoz soll als letzter der insgesamt acht 96-Nationalspieler in Langenhagen eintreffen und wird wohl noch nicht mit der Mannschaft trainieren. Der Norweger Stefan Strandberg hatte bereits am Dienstag trainiert.

Der Chilene Albornoz wird sicherlich nicht mit bester Laune die Laufrunden angehen. Zum einen blieb er in beiden WM-Qualifikationsspielen seines Heimatlandes ohne Einsatz, zudem gab es nach dem 1:2 gegen Paraguay Mittwochnacht beim 0:0 gegen Bolivien eine weitere Enttäuschung für den Südamerikameister. In der Hauptrunde Südamerikas nimmt Chile nach acht Spieltagen mit elf Punkten nur den 7. Tabellenplatz ein.

Die Erfahrung eines Spiels auf der Bank musste auch Valmir Sulejmani machen. Der Stürmer war für das WM-Qualifikationsspiel des Kosovo gegen Finnland nachnominiert, kam nicht zum Einsatz – und sein Team spielte in Turku immerhin 1:1.

Mit einem langen Gesicht dürfte Iver Fossum das Training wieder aufnehmen. Der 20-Jährige ging als Kapitän mit der norwegischen U21 im EM-Qualifikationsspiel mit 1:6 gegen England unter. Das 1:0 zuvor gegen Bosnien-Herzegowina dürfte ihn auch nicht trösten.

Besser lief es für Martin Harnik – zumindest vom Ergebnis her. Der Stürmer gewann mit Österreich das WM-Qualifikationsspiel gegen Georgien glücklich mit 2:1. Wie bei den meisten seiner Mitspieler wurde auch die Leistung des 29-Jährigen, der in der 71. Minute ausgewechselt wurde, von der österreichischen Presse eher mäßig beurteilt. Er habe den schwächsten Gegenspieler gehabt, heißt es da unter anderem, aber viel zu wenig aus seinen Freiräumen gemacht.

Waldemar Anton hatte beim 3:0-Testspielsieg gegen die Slowakei sein Debüt in der deutschen U21 gefeiert – er wurde in der 62. Minute eingewechselt. Am Dienstagabend beim 1:0-EM-Qualifikationssieg in Finnland (Tor: Serge Gnabry/Werder Bremen) saß der 20-Jährige 90 Minuten auf der Bank.

90 Minuten Bankdrücken hieß es für Timo Königsmann beim 0:1 gegen Italien. Beim 0:3 gegen Polen durfte das 19-jährige Talent der „Roten“ zumindest für eine Halbzeit das Tor der deutschen U20 hüten.

Zweimal eingewechselt wurde Kenan Karaman in den EM-Qualifikationsspielen der türkischen U21: beim 0:1 gegen Zypern in der 78., beim 1:0 gegen Weißrussland in der 86. Minute. 

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