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Nach Enkes Tod

Schmadtke: Schalke-Spiel soll stattfinden


Das Fußball-Bundesligaspiel von Hannover 96 beim FC Schalke 04 soll nach Meinung von 96-Sportdirektor Jörg Schmadtke wie geplant an diesem Samstag stattfinden. Nach dem Tod von Torwart Robert Enke brauche die Mannschaft einen „Zielpunkt“, sagte Schmadtke am Montag.
Jörg Schmadtke (vorne, rechts) bei der Trauerfeier in der AWD-Arena.

Jörg Schmadtke (vorne, rechts) bei der Trauerfeier in der AWD-Arena.

© Ulrich zur Nieden

„Ich gehe davon aus, dass das Spiel stattfindet“, betonte der Manager im ZDF-Morgenmagazin.. Nach dem Selbstmord Enkes am vergangenen Dienstag hatte der Verein zunächst eine Verlegung der Bundesliga-Partie nicht ausgeschlossen. An diesem Montag nehmen die Profis von Hannover 96 wieder das Teamtraining auf.

lni

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  • Vergleich Moi – 16.11.09
    Der Vergleich mit den Jobs in der freien Wirtschaft hinkt etwas. Dort MUSS weitergearbeitet werden, weil der Chef eine Verantwortung für sein Unternehmen und mithin für seine Mitarbeiter hat.
    Mit anderen Worten: es muss weiterhin Geld verdient werden, damit Firma, etc konkurrenzfähig bleibt und die Löhne pünktlich bezahlt werden können.

    Dieser Druck besteht für 96 nicht. Sie sind in der privilegierten Situation ein Spiel verlegen zu können.
  • Spiel Nils – 16.11.09
    Ich finde es gut, dass auf Schalke gespielt wird.

    Bei mir ist im letzten Jahr auch ein Arbeitskollege gestorben und wir haben nicht gleich die komplette Firma über Wochen zugemacht.
  • Laßt es bitte gut sein! losse – 16.11.09
    Natürlich sollte man nicht trauern, um der Trauer willen. Ich könnte mir sogar denken, dass Robert Enke, wenn er denn die letzten Tage noch aus irgendeiner Warte hätte mit verfolgen können, jetzt sicher abwinken würde. Genug! Jeder der die Trauer bei sich zugelassen hat, wird mit irgendeiner tiefergehenden Erkenntnis aus diesen Tagen zurück in den Alltag kommen. Dies ist ein Verdienst eines liebenswerten, zurückhaltenden Menschen und eines großen Sportlers. Eines Menschen, der trotz seiner Hilflosigkeit dem Weiterleben gegenüber, zum Vorbild im Sport und in der Gesellschaft geworden ist. Und das ist weit mehr, als ein gehaltener Elfmeter im Endspiel einer WM.
    Robert hat etwas in uns angerührt, das über den Tag hinaus an Wert gewinnen kann.
    Mitmenschlichkeit!
  • @selbst Kleefelder – 16.11.09
    Du wunderst dich tatsächlich, dass Du von den anderen Lesern an den Pranger gestellt wirst!?! Der Tod von Robert Enke hat gerade beim DFB und der DFL Wirkung hinterlassen. Du nennst es pubertäres Wunschdenken. Ich glaube, hier irrst Du dich gewaltig.Die Verantwortlichen der Proficlubs werden verstärkt darauf achten, dass eine psychische Betreuung vor Ort möglich ist, um einen Wiederholungsfall zu verhindern. Denn sonst werden sie an den Pranger gestellt und von den Medien durchs Dorf gejagt.
  • @kopfschütteln Daniela – 16.11.09
    natürlich denkt man auch an den lokführer.sicher ist das feige,wenn man sich auf diesem weg das leben nimmt,das bestreitet wohl auch keiner.das leben des lokführers ist im a.... zudem ging es wohl auch mehr darum,den fans die möglichkeit zu bieten,sich von einer großartigen persönlichkeit zu verabschieden.warum kann man denn nicht jeden trauern lassen wie er es möchte?wer schreibt einem denn vor,wie lange man zu trauern hat,oder in welchem rahmen das ganze statt zu finden hat?ich fand es richtig,angebracht und in einem passenden rahmen.ohne kitsch und schnickschnack.ist doch ok.es sollte immer noch jedem selbst überlassen sein,oder?verstehe nicht wie man sich daran so hochziehen kann.
  • @selbst Daniela – 16.11.09
    was möchtest du eigentlich mit deinen worten erreichen?anscheinend bist du es,der hier irgendein problem hat.wie herr zwanziger gestern sehr schön gesagt hat,wird sich etwas ändern.manchmal sind wir menschen eben so doof,dass wir einiges erst wahrnehmen,bevor es zu spät ist.ich rechne auf jeden fall mit einem umdenken,allgemein im leistungssport.

    du stehst also mit deiner meinung allein da,wie du siehst.genau diese kommentare wie von pessimisten wie dir,machen die situation nicht besser.du "funktionierst" vielleicht den ganzen tag über.das ist schade für dich und muss frustrierend sein...

    also denn...nenn mich pubertär denkend,naiv,oder dumm,aber ich glaube an das gute im menschen,ich glaube an den deutschen fußball und ich glaube an die worte der funktionäre.gott,was bin ich für ein narr...
  • Schalke Spiel kopfschütteln. – 16.11.09
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  • Schalke Spiel selbst – 16.11.09
    Super wie ihr euch alle aufregt und so tut als wenn die Wlt untergeht. Glaubt denn wirklich einer im ernst daran, dass sich im Fußballgeschäft etwas ändern wird? Ist doch nicht euer ernst oder? Da geht es um Geld und um nichts anderes nur weil ich die Wahrheit sage regt ihr euch auf. In ein paar Wochen ist der Spuk vorbei und es wird sich weiterhin kein Spieler trauen über Probleme oder Homosexualität zu sprechen weil er sonst weg ist. Was glaubt ihr wieviele Menschen sich täglich das Leben nehmen aus den unterschiedlichsten Motiven ändert sich dadurch etwas? Glaubt jemnad im ernst nun würde sich was ändern? Das sind doch pupertäre Wunschgedanken. Fußball ist ein knallharter Sport und nur der, der auch knallhart ist hat in diesem Geschäft eine Chance. Die Leute die jetzt am lautesten schreien werden die ersten sein die Spieler mit Psychoproblemen aussortieren.
  • selbst Gast – 16.11.09
    Leute wie Sie sind es, die Robert Enke und andere an Depression erkrankte daran hindern sich in der Öffentlichkeit, im Freundeskreis, im Kollegenkreis usw. zu öffnen und den Mut zu haben sich zu ihrer Krankheit zu bekennen. Ich hoffe für Sie, dass nie einer ihrer Freunde je auf ihr Mitgefühl vertraut, wenn er einen ihm nahestehenden Menschen durch Tod verliert - er kann durch soviel Kälte wie Sie ausstrahlen nur noch mehr trauern!!!
  • So geht es schon wieder los: Wer "zu lange" trauert gilt als "Weichei" Arnd Jaekel – 16.11.09
    @selbst: Menschen wie du sind es, die Menschen wie Robert Enke daran zweifeln lassen, ob ein Bekenntnis zu Schwächen und Krankheiten möglich ist, ohne die Karriere aufs Spiel zu setzen. Es ist erbärmlich die Trauerarbeit und die Zeit, die ein Mensch braucht, um seine Trauer so weit zu verarbeiten, dass er sich zutraut, wieder produktiv zu sein, mit den arbeitsrechtlichen Regelungen für Sonderurlaub bei Todesfällen Angehöriger abzutun.

    Während angestellte Arbeitnehmer auch kurzfrisitg noch verbliebenen Jahresurlaub oder unbezahlten Sonderurlaub nehmen können, um sich die notwendige Zeit zu verschaffen, haben Profifußballspieler diese Option eben nicht. Hier ist ein Spieltermin von außen vorgegeben und wird unter normalen Umständen immer einzuhalten sein. Die Tatsache, dass Magath die Entscheidung über eine Verlegung Hannover 96 überlassen hat, sollte dir zu denken geben.

    Selbst Magath - ganz sicher niemand, den man als "Weichei" beschimpfen würde - hat erkannt, dass hier eben kein "Normalfall" vorliegt. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Begegnung wie geplant stattfinden wird, aber das wird sicher vereinsintern bei Hannover 96 geklärt werden.

    Dass du dir darüber ein Urteil erlaubst, wie lange "Männer" brauchen dürfen, bis sie wieder auf dem Fußballplatz stehen können, ohne sich eine Beschimpfung als Weichei gefallen lassen zu müssen, ist anmaßend und arm.

    Es wird sicher Spieler geben, die das Schalkespiel am kommenden Samstag bestreiten wollen, aber es kan auch den einen oder anderen überordern. Diese Menschen dafür als "Weicheier" zu bezeichnen, ist gedankenlos und beleidigend.
  • Kaum zu glauben Schweizer – 16.11.09
    Wirklich kaum zu glauben, dass es einige nicht begreifen und weiterhin solche Meinungen vom "harten Männergeschäft" vertreten... man sollte darauf gar nicht antworten, doch nach der vergangenen Woche inkl. der gestrigen Trauerfeier sollten wir doch alle eines gelernt haben: Jeder Einzelne kann ein kleines Stück zu einem Umdenken beitragen! Auch wenn es sich dabei nur um die Antwort auf einen dummen Kommentar handelt...
  • Schalke Spiel 96-Fan – 16.11.09
    @ selbst, natürlich hast du recht wenn du schreibst, dass man in der freien Wirtschaft nur 2 Tage für den Tod eines Angehörigen freibekommt.
    Es steht jedem Arbeitnehmer aber auch frei, sich in der Zeit vom Arzt freistellen zu lassen, wenn es die gesundheitliche Lage nicht zulässt, weiter zu arbeiten.
    Hier sieht man doch, dass auch Fussballspieler Menschen sind.
    Und Dein Kommentar, von wegen "Weicheier", da wird mir einfach nur schlecht, denn genau solche Leute wie Du machen die Welt nicht ein Stück besser !!!!!!
  • @selbst F. aus Kleefeld – 16.11.09
    Hallo? Was heißt hier »Männer« oder »Weicheier«?? Geht es denn schon wieder los??? Manche lernen einfach nichts dazu.
  • Schalke Spiel selbst – 16.11.09
    Wenn ein Familienangehöriger stirbt dann bekommt man 2 freie Tage dafür und dann muß man selber sehen was man macht. Da kann man ja wohl fast 14 Tage nach einem Tod Fussball spielen, ich denke da stehen Männer (Profis) auf dem Platz und keine Weicheier.
  • Schalke-Spiel Nane – 16.11.09
    Meinem Gefühl nach ist es zu früh, aber da werden die Meinungen weit auseinandergehen und letztendlich müssen die Spieler entscheiden, ob sie noch Zeit brauchen, noch etwas länger innehalten wollen, oder ob es für den einen oder anderen sogar besser ist, wieder in den Alltag (einschließlich dem beruflichen Wettkampf) einzutauchen.

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