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Schaafs Plan: So will 96 Darmstadt schlagen

Mögliche Startelf Schaafs Plan: So will 96 Darmstadt schlagen

Die Uhr bei Hannover 96 tickt: In wenigen Tagen beginnt die Rückrunde – und natürlich will Thomas Schaaf gleich zum Auftakt punkten. Nur wer von den Neuzugängen ist schon fit genug – und auf welcher Position vertraut der neue Trainer besser den altgedienten "Roten"?

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Will den Rückrundenstart auf keinen Fall verlieren: Thomas Schaaf.

Quelle: Nigel Treblin/M

Hannover. Genau so soll es auch am Sonnabend gegen Darmstadt laufen. Pass von Andre Hoffmann auf Adam Szalai, der Ungar zieht ab und trifft ins lange Eck. Wenig später ist auch der zweite 96-Stürmer zur Stelle, Hugo Almeida staubt ab und macht sein erstes Tor für Hannover 96. Abgespielt haben sich diese Szenen gestern Vormittag im Trainingsspiel zwischen der A-Elf und dem Reserveteam. Punkte in der Tabelle gibt es dafür nicht, die müssen sich die „Roten“ in drei Tagen beim Heimspiel gegen den Aufsteiger erst verdienen.

Die Aufstellung, mit der Trainer Thomas Schaaf am Montag und Dienstag üben ließ, lässt einige Rückschlüsse zu, welchen Spielern er zutraut, am Sonnabend für einen erfolgreichen Start in die Rückrunde der Fußball-Bundesliga zu sorgen. Das Startelf-Puzzle, für das Schaaf bis dahin die passenden Teile finden muss, nimmt immer mehr Konturen an. Entschieden sei noch nichts, sagte Schaaf, „ich lasse zum Schluss auch gerne Bauchentscheidungen zu.“ Sicher ist indes, dass es mehrere Wechsel geben und sich das Gesicht der Mannschaft verändern wird.

Die Abwehr: Seinen Stammplatz aus der Hinrunde wird Miiko Albornoz verlieren. Der Linksverteidiger war in vielen Spielen die größte Schwachstelle in der 96-Defensive, für ihn wird Oliver Sorg hinten links verteidigen. Der frühere Freiburger lieferte auf dieser Position in den Testspielen ordentliche Leistungen ab und kommt zudem auf der rechten Abwehrseite nicht an Hiroki Sakai vorbei. Der Japaner war zum Ende der Hinrunde einer der besten 96-Profis und hat seinen Platz in der Anfangsformation erst einmal sicher. In der Innenverteidigung setzt Schaaf weiter auf Kapitän Christian Schulz und Marcelo, auch weil Felipe in den vergangenen Wochen keine Werbung in eigener Sache gemacht hat.

Mittelfeld: Es sieht so aus, als würde Schaaf hier die größten Umstellungen vornehmen und für einige Überraschungen sorgen. Ein Grund dafür ist das neue 4-4-2-System, auf das es wahrscheinlich gegen Darmstadt hinauslaufen wird. In dieser Variante könnte Hoffmann, der unter Ex-Trainer Michael Frontzeck keine Rolle spielte, den Part im defensiven Mittelfeld übernehmen. Salif Sané rückt auf die rechte Seite, Edgar Prib auf links. Ungewöhnlich ist die Rolle, die Schaaf für Manuel Schmiedebach vorgesehen hat. Der 27-Jährige, jahrelang Balleroberer und Zerstörer im defensiven Mittelfeld, soll als „Zehner“ den verletzten Hiroshi Kiyotake ersetzen.

Angriff: 96 mit zwei Stürmern, das hat es von Beginn an schon lange nicht mehr gegeben. Die beiden Neuzugänge Almeida und Szalai sollen für mehr Gefahr und Tore sorgen, sind dabei jedoch auch auf verwertbare Zuspiele und Flanken ihrer Mitspieler angewiesen. „Je besser wir dort agieren, desto mehr kommen wir nach vorn und wir werden mehr von Hugo und Adam sehen“, sagt Schaaf. Almeida sei sehr selbstbewusst und gehe einfach so ins Geschehen hinein. „Das ist das, was wir brauchen. Er hat eine Präsenz, die uns guttut.“ Bleibt nur die Frage, wie lange der Portugiese durchhält.

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