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Schaaf trifft heute auf Ex-Club

Rückkehr mit Beigeschmack in Frankfurt Schaaf trifft heute auf Ex-Club

Thomas Schaaf, Trainer von Hannover 96, ist erst bei seinem dritten Verein tätig. Dennoch gibt es für den 54-Jährigen innerhalb von nur zwei Wochen bereits das zweite Wiedersehen mit einem Ex-Club. Diesmal geht es gegen Frankfurt, wo man sich über ihn wegen eines "freudlosen Arbeitklimas" beklagt hatte.

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Quelle: dpa

Hannover. In Bremen hatte er mit seinem neuen Team sportlich wenig zu bestellen, verlor schmachvoll mit 1:4. Doch Schaaf wurde von den Werder-Fans extrem freundlich aufgenommen, einige Ex-Spieler herzten ihn sogar. Am heutigen Sonnabend in Frankfurt könnte das ganz anders aussehen.

Schaaf hat dort im vergangenen Jahr ordentliche Arbeit geleistet und die Eintracht auf Rang 9 geführt. Dennoch passte es zwischen ihm und den Hessen überhaupt nicht, sodass er im Mai 2015, nur drei Tage nach dem Saisonfinale, entnervt aufgab. Viele Spieler klagten über ihn, opponierten seit dem Winter gegen ihn, beklagten ein freudloses Arbeitsklima. Dazu spürte er Widerstände in den Führungsgremien. „Wir waren mit der Arbeit von Thomas Schaaf zufrieden“, sagt Eintracht-Sportdirektor Bruno Hübner dem „kicker“, „aber die Spielphilosophie war grundlegend anders. Deshalb kann man nicht von atmosphärischen Störungen sprechen.“ Gestützt hat die Vereinsführung Schaaf dennoch nicht.

Im Gegensatz zu jetzt bei 96 hatte Schaaf bei den Hessen sportlich durchaus Erfolg. Dafür hat er in Hannover das Vertrauen der Club-Chefs. Trotz der Pleitenserie wollen sie mit dem 54-Jährigen weiterarbeiten. Fußball kann mitunter arg paradox sein.  

gru

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