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Stefan Effenberg besucht das 96-Training

TV-Experte testet alle Bundesligisten Stefan Effenberg besucht das 96-Training

Prominenten Besuch gab es beim Training der "Roten" am Sonnabendmorgen im österreichsichen Saalfelden. Stefan Effenberg (46), früherer Fußball-Nationalspieler und inzwischen sogenannter Experte beim TV-Bezahlsender Sky, war mit seinem weißen Jaguar aus München ins Salzburger Land gekommen, um sich die Einheit der 96-Profis anzusehen.

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Stefan Effenberg und 96-Trainer Michael Frontzeck kennen sich von früher.

Quelle: Florian Petrow

Saalfelden. Effenberg führte mit Trainer Michael Frontzeck und Sportdirektor Dirk Dufner ein Interview. Der Ex-Profi testet derzeit für Sky alle 18 Bundesligisten; und am Sonnabend waren die Hannoveraner dran.„96 hat eine Menge Abgänge“, sagte der 46-Jährige, „besonders der Weggang von Lars Stindl wird schwer wiegen, das muss der Verein erst einmal kompensieren.“

Im Trainingslager in Saalfelden geht es in die nächste Runde. Auch an Tag drei trainiert die Mannschaft mit Ausnahme von Neuzugang Oliver Sorg, der wegen eines Muskelfaserrisses aussetzen muss. Prominenten Besuch erhielten die "Roten" auch: Stefan Effenberg schlug mit einem Sky-Team auf.

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Das sei eine schwere Aufgabe für Frontzeck. Auf der anderen Seite habe 96 sehr gut eingekauft. „Ich sehe den Club nicht in akuter Abstiegsgefahr wie in der vergangenen Saison“, sagte Effenberg weiter, „aber ein Blick nach oben in der Tabelle ist unrealistisch. Ich denke 96 wird zwischen Platz 10 und 14 landen. Als Absteiger Nummer eins sieht er Aufsteiger Darmstadt 98: „Der ganze Standort ist nicht bundesligatauglich.“

96 ist für Effenberg nicht in Abstiegsgefahr

Dass 96 nicht in Abstiegsgefahr gerät sei für ihn auch von persönlichem Interesse. „Mit dem Michael Frontzeck verbindet mich ein freundschaftliches Verhältnis“, sagte Effenberg, „wir haben bei Borussia Mönchengladbach und in der Nationalmannschaft zusammengespielt und uns nie aus den Augen verloren.“Was Effenberg in der zweistündigen Einheit der „Roten“ zu sehen bekam, war weitaus weniger intensiv als noch am Freitag.

Außer dem Warmmachen standen hauptsächliche taktische Spielformen und Torschusstraining auf dem Programm. Nicht mitmachen konnte lediglich Oliver Sorg (Muskelfaserriss), der wieder einsame Rundne drehen und Aufbautraining mit den Fitmachern Edward Kowalczuk und Timo Rosenberg absolvieren musste.Beim abschließenden Spiel im Training passte dann auch Routinier Leon Andreasen, der aufgrund vielen Verletzungen in der Vergangenheit aus der Belastung genommen wurde.

Der Däne guckte sich das Spielchen derweil von der Tribüne des kleinen Stadions in Saalfelden aus an und plauschte wein wenig mit den mitgereisten 96-Fans, darunter auch eine Gruppe der Ultras.Was er zusehen bekam, war eine Mannschaft, die auch die sein könnte, die in der Besetzung Anfang August in das erste Pflichtspiel in der ersten Pokalrunde bei Hessen Kassel gehen könnte: Zieler – Sakai, Schulz, Felipe, Prib – Sané, Schmiedebach – Klaus, Karaman, Bech – Erdinc. Marcelo und Charlison Benschop sind für den DFB-Pokal noch gesperrt.

Unser Reporter Jörg Grußendorf ist mit der Mannschaft vor Ort und berichtet laufend aktuell vom Trainingslager in Österreich.

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