Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -5 ° wolkig

Navigation:
Stendel bleibt Trainer der "Roten"

Hannover 96 Stendel bleibt Trainer der "Roten"

Daniel Stendel bleibt Trainer von Hannover 96. Das gab der Fußball-Bundesligist am Freitag bekannt. Der bisherige Interimscoach erhält einen Vertrag bis 2018 und soll dafür sorgen, dass die "Roten" in der kommenden Zweitliga-Saison den Wiederaufstieg in die Bundesliga schaffen.

Voriger Artikel
Macht am Ende doch Stendel das Rennen?
Nächster Artikel
Der ideale Konsenskandidat

Bleibt auf dem Posten des 96-Cheftrainers: Daniel Stendel.

Quelle: Nigel Treblin

Hannover. Hannover 96 hat noch dem Heimspiel am Sonnabend gegen Schalke 04 die wichtigste Personalie für die kommende Zweitligasaison geklärt: Der Club gab am Freitag um 14.17 Uhr bekannt, dass Daniel Stendel über die Saison hinaus Cheftrainer bleibt und dafür sorgen soll, dass die "Roten" sofort wieder aufsteigen. Stendel erhält einen Vertrag bis Juni 2018.

Stendel steht mit einer kurzen Unterbrechung seit 1999 bei den "Roten" als Spieler, Assistenzcoach und Nachwuchstrainer unter Vertrag. Er hatte an Fang April - sechs Spieltage vor Saisonende - die Profimannschaft übernommen, nachdem sich Hannover 96 und Thomas Schaaf getrennt hatten. Bislang hat er in den drei Partien unter seiner Verantwortung noch keine Niederlage einstecken müssen.

Daniel Stendel - die besten Bilder seiner Karriere.

Zur Bildergalerie

"Daniel hat über Jahre im Nachwuchs von Hannover 96 seine Fähigkeiten unter Beweis gestellt. In den vergangenen Wochen konnten wir uns nun auch ein Bild davon machen, wie er als Trainer im Profibereich erfolgreich arbeiten kann. Hinzu kommt, dass Daniel den Verein und das Umfeld perfekt kennt. Er ist 96er durch und durch," sage Geschäftsführer Martin Bader: "Mit der festen Verpflichtung von Daniel Stendel wollen wir auch verdeutlichen, wie wichtig uns Identifikation mit und emotionales Verständnis für den Klub sind. Dies wird in Zukunft oft ein zusätzliches Kriterium von Hannover 96 sein."

Stendel selbst musste wie schon bei seiner Installation als Interimstrainer nicht lange überlegen. "Es wird eine Herausforderung sein. Die Aufgabe ist unglaublich reizvoll. Deshalb freut es mich auch sehr, dass mir die Geschäftsführung das Vertrauen schenkt. Es macht viel Spaß mit dieser Mannschaft zu arbeiten. Und weil sich Hannover 96 für mich nicht nur wie ein normaler Arbeitgeber darstellt, sondern weitaus mehr ist, ist die Vorfreude auf die restlichen Spiele in der Bundesliga und auf die kommende Saison in Liga 2 riesengroß."

Namen wie Rolf Paetz, Karl-Heinz Mühlhausen und Hannes Baldauf gehören genauso zur 96-Trainer-Geschichte wie Tayfun Korkut, Mirko Slomka und Ralf Rangnick. Die Trainer von Hannover 96 seit 1963:

Zur Bildergalerie

96 beendete damit alle Diskussionen um eine Rückkehr von Mirko Slomka. Besonders aus dem Fanlager waren Vorbehalte gegen den Ex-Trainer geäußert worden. Er selbst hatte sich für den Job bereiterklärt. In den vergangenen Tagen war spekuliert worden, dass Slomka von Clubchef Martin Kind favorisiert werde. Viele Anhänger verbinden mit dem 48-Jährigen aber den schleichenden Niedergang von 96, nachdem sich der Coach mit Jörg Schmadtke entzweite und der Manager 2013 entnervt das Handtuch schmiss. Slomka scheiterte zuletzt beim Hamburger SV.

hr/frs

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Daniel Stendel

Hannover 96 hat Daniel Stendel zum Cheftrainer befördert. Ist das eine gute Entscheidung oder nicht? Ersteres: Stendel ist der ideale Konsenskandidat, weil er für das sorgt, was der Verein für den Neuanfang in der 2. Liga mehr denn je braucht: Unterstützung von den Fans. Ein Kommentar von Heiko Rehberg.

mehr
Mehr aus Hannover 96
Einzelkritik: 96 gegen Heidenheim

Hannover 96 gegen 1. FC Heidenheim: So waren die Spieler der "Roten" in Form.

Anzeige
Die HAZ-Sportexperten schreiben gemeinsam den RotenBlog
27. November 2016 - Christian Purbs in Allgemein

Und wieder zwei Punkte weg. Und wieder war mehr möglich für die „Roten“. Auch wenn Daniel Stendel die Tore nicht selbst schießen kann, was er garantiert am liebsten machen würde, in Düsseldorf gab auch der 96-Trainer keine glückliche Figur ab.

mehr