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Stoppelkamp wird Testspiel-Torschützenkönig

Torjäger im Testbetrieb Stoppelkamp wird Testspiel-Torschützenkönig

Moritz Stoppelkamp trifft und trifft und trifft - gegen die "Kleinen" in den Testspielen. 24 Tore hat der 24-Jährige in vier Spielen erzielt, zuletzt 12 in einem Spiel gegen den TSV Limmer. Doch in der Liga, wo er Stammspieler des ersten Saisondrittels war, herrschte trotz der für einen Aufsteiger guten Leistungen bei ihm Torflaute.

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Moritz Stoppelkamp hat in vier Testspielen 24 Tore erzielt.

Quelle: Ulrich zur Nieden

Hannover. Der erste Titel der Saison scheint beim Fußball-Bundesligisten Hannover 96 schon so gut wie vergeben. Testspiel-Torschützenkönig: Moritz Stoppelkamp. Drei Treffer beim Auftakt gegen Osterode, sechs beim 13:0 in Uchte, erneut drei beim 22:1 gegen die TSG Emmerthal – und zuletzt das runde Dutzend beim 21:0 im „Auswärtsspiel“ beim TSV Limmer. Stoppelkamp führt die bei 96 geführte Liste der Testspieltorschützen mit 24 Treffern haushoch überlegen an – Jan Schlaudraff folgt mit 15 Toren, Deniz Aycicek mit zwölf, Lars Stindl mit zehn, der Rest im einstelligen Bereich. Jetzt kommen die sportlich ernst zu nehmenden Testspiele gegen Gegner mit mehr Format von Sturm Graz bis Olympique Lyon. Da fallen die Ergebnisse knapper aus, und in der Rangliste der Testspiel-Torjäger ändert sich nicht mehr so viel.

„Mein bisheriger Rekord: Ich habe mal bei Viktoria Buchholz in Duisburg acht Tore in einem Spiel erzielt“, erinnert sich Stoppelkamp. „Ich glaube, in der E-Jugend.“ Jetzt der neue Rekord von zwölf Toren und womöglich der „Titel“. Kaufen kann sich der 24-Jährige für den natürlich gar nichts. Vor einem Jahr, er war gerade von Rot-Weiß Oberhausen zu 96 gekommen, kam er auf sieben Tore (Testspielkönig: Schlaudraff mit 25 Treffern). Aber in der Liga, wo er gut 60 Sekunden nach dem Anpfiff durch Carlitos’ Verletzung zum Stammspieler des ersten Saisondrittels wurde, herrscht trotz der für einen Aufsteiger guten Leistungen bei ihm Torflaute. Auch wenn also die Testtore nicht viel bedeuten, wird er sicher hoffen, den Schwung über die schwereren Tests in die Saison mitzunehmen. Brav fällt dabei sein Bekenntnis aus: „Ich will mich zeigen: in jeder Einheit und in jedem Spiel. Das verlangt der Trainer von mir, und das verlange auch ich von mir. Egal, ob es gegen einen Kreisligisten oder ein anderes Team geht.“

Ehrgeizig ist er, aber noch jung, noch nicht abgebrüht, wenn es darauf ankommt. 96-Fans erinnern sich einiger Tormöglichkeiten, die Stoppelkamp als Einwechselspieler in der Schlussphase der Saison hatte. Doch weil ihm da meist irgendwie noch ein Gegner oder er selbst sich im Wege stand, wartet er einstweilen weiter auf sein erstes Bundesliga-Tor. Der Konkurrenzkampf im Sturm und auf den offensiven Mittelfeldpositionen war hart und ist durch die Transfers weiter verschärft worden – seine Gelegenheiten könnten rar sein, aber es wird sie geben. Ob er sie nutzen kann, wird eher von seinem Zugewinn an Coolness und Reife abhängen, weniger von der Zahl der Tore bei der Tingeltour über die Dörfer. Aber wenn er endlich trifft, wird es ein doppelter Spaß: Er hat einen Torjubel-Stolpler („Stoppelkamp – Stolperkamp“) angekündigt. Mal was anderes.

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