Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Bech wehrt sich: „Das ist nicht wahr“

Strafversetzung zur U23 Bech wehrt sich: „Das ist nicht wahr“

Gegen die Strafversetzung zu den 96-Amateuren in die Fußball-Regionalliga kann und will sich Uffe Bech nicht wehren. Wohl aber gegen die Gerüchte, warum es dazu kam. Ein Fehlverhalten gibt der dänische U23-Nationalspieler indes zu, schweigt aber, worum es sich handelt.

Voriger Artikel
Kind will bis Oktober Geschäftsführer finden
Nächster Artikel
96 und die Individualpatzer

Trainiert schon bei der U23: Neuzugang Uffe Bech.

Quelle: Sielski

Hannover. Hannover 96 hat den Dänen „aus disziplinarischen Gründen“ für die kommenden drei Wochen zu der U23 der „Roten“ strafversetzt. Dort wird der 96-Neuzugang spielen und trainieren und erst nach dem Bundesligaspiel am 3. Oktober gegen Werder Bremen wieder bei den Profis mitmachen. Über die Gründe für diese Maßnahme wollte sich der Club nicht äußern. Das lässt Raum für Spekulationen. Und so berichtete die „Bild“-Zeitung in ihrer Mittwochsausgabe von einer Party-Nacht nach dem Spiel gegen Borussia Dortmund. Bech soll sich am Sonnabendmorgen krank gemeldet und dann am Abend in der Stadt gefeiert haben.

Der 96-Profi gibt ein Fehlverhalten zu, bestreitet aber die Version von einer Party-Nacht. „Das ist nicht wahr“, sagte Bech am Mittwoch einer dänischen Tageszeitung. „Ich habe einen Fehler gemacht, es tut mir leid. Ich respektiere die Entscheidung des Clubs“, wird Bech dort zitiert. Was genau vorgefallen ist und 96 zu seiner Strafversetzung veranlasst hat, darüber wollte der 22-Jährige nicht reden.

Unterstützung bekam der Offensivspieler von seiner Freundin Sofie Lyng Møller. „Alle, die ihn kennen, wissen auch, dass die Anschuldigungen, die im Umlauf sind, nicht wahr sind“, schrieb Møller im Internet auf Instagram. „Es gibt Dinge, die sind mit mir nicht zu machen. Da bin ich dem Spieler gern behilflich zu lernen, was Professionalität heißt“, hatte sich 96-Trainer Michael Frontzeck am Dienstagnachmittag zu dem Vorfall geäußert.

Gut möglich, dass der Däne mit dem bisherigen Saisonverlauf unzufrieden ist und deshalb Frust schiebt. Bei den bisherigen vier Bundesligaspielen der „Roten“ kam er nur einmal zum Einsatz. Beim 0:3 in Mainz stand der Offensivspieler in der Startelf, wurde jedoch nach der ersten Halbzeit ausgewechselt. Gegen Dortmund war er nicht im Kader und sollte, wie bei 96 üblich, während des Spiels auf der Tribüne sitzen. „Uffe hat einen riesigen Ehrgeiz. Er ist nicht hierhergekommen, um sich auf die Bank zu setzen“, hatte Leon Andreasen während des Trainingslagers im Juli in Österreich in einem Interview über seinen Landsmann gesagt.

Mit den drei Wochen bei den 96-Amateuren sei der Fall erledigt, die Tür sei nicht zu, meinte Frontzeck. „Ich will viel und schnell lernen“, hatte Bech bei seiner Ankunft in Hannover gesagt. Sieht so aus, als sei er gerade dabei.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Disziplinarische Gründe
Muss
zu den 
96-Amateuren: Der Däne Uffe Bech.

Fußball-Bundesligist Hannover 96 hat seinen Neuzugang Uffe Bech aus disziplinarischen Gründen für die Profielf suspendiert. Er soll bis nach dem Spiel gegen Werder Bremen (3. Oktober) in der U23 trainieren und spielen. Details nannte 96-Trainer Michael Frontzeck nicht.

mehr
Mehr aus Hannover 96
Hannover 96 trainiert am 08. Dezember 2016

Hannover 96 trainierte am 08. Dezember 2016 in der Vorbereitung auf das bevorstehende Spiel gegen den VfB Stuttgart

Anzeige
Die HAZ-Sportexperten schreiben gemeinsam den RotenBlog
27. November 2016 - Christian Purbs in Allgemein

Und wieder zwei Punkte weg. Und wieder war mehr möglich für die „Roten“. Auch wenn Daniel Stendel die Tore nicht selbst schießen kann, was er garantiert am liebsten machen würde, in Düsseldorf gab auch der 96-Trainer keine glückliche Figur ab.

mehr