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Beim 96-Testspiel ist Elias Huth der Lichtblick

2:2 gegen Holstein Kiel Beim 96-Testspiel ist Elias Huth der Lichtblick

Das Spiel war ähnlich wie das Wetter: Bei Nieselregen und ungemütlich-kalten Temperaturen in Schneverdingen kam Hannover 96 im Testspiel nur zu einem 2:2 gegen Drittligist Holstein Kiel. Überschattet wurde die Partie von der Verletzung von Niclas Füllkrug. Einen Lichtblick gab es aber dennoch.

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Der verletzte Niclas Füllkrug wird behandelt.

Quelle: Sielski

Schneverdingen. Mag das Resultat ohnehin nur Nebensache für Trainer Daniel Stendel gewesen sein, so passte die Verletzung seines Stürmers Niclas Füllkrug ihm überhaupt nicht in den Kram. Der 23-Jährige war nach einem Torschuss unglücklich aufgekommen und mit dem rechten Fuß umgeknickt.

In Schneverdingen haben sich Hannover 96 und Holstein Kiel in einem Testspiel 2:2 getrennt.

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Füllkrug wurde sofort ausgewechselt, sein Fuß behandelt und gekühlt. Per MRT soll am Montag, wenn der Knöchel abgeschwollen ist, ermittelt werden, wie schwer die Verletzung ist. „Ich denke, es ist nichts Dramatisches“, sagte Stendel nach der Partie, „wir wollen aber auf Nummer sicher gehen.“

Was er über den Test insgesamt dachte, drückte der 96-Coach leicht ironisch, aber treffend aus. „Wir haben uns über 90 Minuten im Wettkampf bewegt“, sagte er. Es war wirklich wenig mitreißend, was beide Mannschaften zeigten. Bei den „Roten“ lag das Augenmerk besonders auf zwei Spielern: Salif Sané und Andre Hoffmann.

Sané war nach einer Vier-Spiele-Sperre erstmals wieder dabei und wollte sich eigentlich für die Anfangself der Partie am Sonntag bei Union Berlin empfehlen. Gelungen ist ihm das wahrlich nicht. Aus der gesamten Spielzeit blieb keine Szene des Senegalesen in Erinnerung. „Für ihn gilt wie für die meisten anderen: Es ist wichtig, dass er sich bewegt hat“, sagte Stendel.

André Hoffmann spielte 90 Minuten durch

Ein positiveres Urteil fällte der 42-Jährige indes über Hoffmann, der erstmals nach monatelanger Verletzungspause ein Spiel für die 96-Profis bestritt. Der 23-jährige Defensivakteur spielte über 90 Minuten als Manndecker. „,Hoffi’ hat das sehr ordentlich gemacht“, sagte Stendel.

Allen anderen die Show gestohlen hat indes Elias Huth. Der 19-Jährige, der erst in dieser Woche seinen ersten Profivertrag unterschrieben hat, machte gleich auf sich aufmerksam und zeigte seine Torgefährlichkeit. Und er war auch sofort bereit, Verantwortung zu übernehmen. Als es in der 79. Minute Mike-Steven Bähre gefoult worden war, entschied der Schiedsrichter auf Strafstoß. Huth, der sein erstes Spiel für die Profis absolvierte, schnappte sich nach kurzer Absprache den Ball. Er verlud Kiels Torwart Robin Zentner frech und schoss zum 2:2-Endstand ein.

„Eigentlich war Füllkrug vorgesehen“, sagte Stendel. „Da er verletzt war und keiner von den Etablierten schießen wollte, haben wir Elias rangelassen. Ich weiß, dass er ein guter Elfmeterschütze ist“, sagte er über den Torjäger der Regionalliga-Elf. So hat wenigstens einer den schwachen Test für sich genutzt.

Tore: 1:0 Edgar Prib (55. Minute), 1:1 Luca Dürholtz (68.), 1:2 Tim Siedschlag (76.), 2:2 Elias Huth (Strafstoß, 79.).
Hannover 96: Sahin-Radlinger – Arkenberg, Hoffmann, Anton (60. Huth), Felipe – Sané, Prib – Klaus (46. Morison), Bähre, Dierßen – Füllkrug (33. Baar).

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Und wieder zwei Punkte weg. Und wieder war mehr möglich für die „Roten“. Auch wenn Daniel Stendel die Tore nicht selbst schießen kann, was er garantiert am liebsten machen würde, in Düsseldorf gab auch der 96-Trainer keine glückliche Figur ab.

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