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Schaaf hat in Belek viel vor

96 im Trainingslager Schaaf hat in Belek viel vor

Laufen, trainieren, sprechen: 96-Coach Thomas Schaaf hat in Belek viel vor, um die Mannschaft für die Mission Klassenerhalt fit zu machen. Monologe will er nicht halten. Einfach wird seine Aufgabe aber nicht sein.

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Schaaf stimmt das Team auf die kommenden Aufgaben ein.

Quelle: Nigel Treblin

Belek. Viel Zeit bis zum Start in die Rückrunde hat Thomas Schaaf nicht. Am 23. Januar muss der neue Trainer des Fußball-Bundesligisten Hannover 96 im Heimspiel gegen Darmstadt 98 eine Mannschaft auf den Platz schicken, der er zutraut, für die Wende bei den „Roten“ zu sorgen. Da zählt jede Minute, jede zusätzliche Einheit mit der Mannschaft wird Schaaf wichtige Erkenntnisse bringen. Insofern ist das Trainingslager in Belek für den 54-Jährigen eine ganz wichtige Woche. In den Testspielen, den täglichen Übungseinheiten und in Gesprächen mit den Profis kann sich der 96-Coach ein detailliertes Bild machen vom Zustand der Mannschaft und gleichzeitig damit beginnen, das Team zu einer Einheit zu formen, die im Abstiegskampf bestehen kann.

Die Mission Klassenerhalt ist gestartet: Im Trainingslager in Belek hat Hannover 96 das erste Training absolviert.

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Schaaf wird ganz genau hinschauen. „Ich will sehen, dass sich jeder Spieler bemüht, unsere Situation zu verbessern“, sagte er bei seiner Vorstellung. Um die „Roten“ nach einer schwachen Hinrunde wieder auf Kurs zu bringen, muss der Coach viel bewegen – und einiges verändern. „Wir haben einen festen Plan, was wir erreichen wollen“, meinte Schaaf gestern in Belek. Die sogenannte To-do-Liste für die nächsten Tage dürfte jedenfalls ziemlich lang sein. Das sind die wichtigsten Aufgaben.

Die Neuen integrieren

Alles zum Trainingslager

Die Mission Klassenerhalt beginnt: Vor dem Start der Rückrunde bereitet sich Hannover 96 im Trainingslager an der türkischen Mittelmeerküste auf die große Aufgabe vor. HAZ-Sportredakteur Christian Purbs ist mit der Mannschaft in die Türkei gereist. Hier finden Sie täglich aktuelle Berichte und Bilder aus Belek.

Mit Adam Szalai, Iver Fossum und Hotaru Yamaguchi hat 96 bislang drei neue Spieler verpflichtet. Da die „Roten“ in der Rückrunde im Angriff unbedingt gefährlicher werden müssen, ruhen die größten Hoffnungen auf Stürmer Szalai. Der von 1899 Hoffenheim ausgeliehene Ungar soll die Flaute im 96-Sturm beenden. Für frischen Wind im defensiven Mittelfeld soll Yamaguchi sorgen. Auf dieser Position ist die Mannschaft mit Salif Sané, Leon Andreasen und Manuel Schmiedebach zwar schon ordentlich besetzt, doch der Japaner wird den Konkurrenzdruck erhöhen. Das gilt auch für Fossum. Erste Hinweise, ob der junge Norweger die Qualität hat, zu Beginn der Rückrunde den verletzten Hiroshi Kiyotake im offensiven Mittelfeld zu ersetzen, wird es in den Testspielen Anfang nächster Woche geben. Sehr wahrscheinlich ist, dass mit Marius Wolf von 1860 München in den nächsten Tagen noch ein weiterer Neuer in Belek auftaucht.

Das Team wachrütteln

Tabellenvorletzter mit 14 Punkten – wer da den Ernst der Lage nicht begriffen hat, dem ist nicht mehr zu helfen. „Nicht alle haben am Limit gespielt“, lautete das Urteil von Schaaf über die Leistungen der Spieler in der Hinrunde. Doch genau diese fehlenden Prozente zum Leistungsmaximum machen in einem Spiel oftmals den Unterschied aus zwischen Erfolg und Niederlage. Das soll es bei Schaaf nicht mehr geben.

Den Spielern Selbstvertrauen geben

Der neue 96-Trainer muss schnell die Unsicherheit, die in den bisherigen Spielen ein ständiger Begleiter der „Roten“ war, aus den Köpfen der Profis bekommen. „Es ist Bewegung da, aber noch keine Ruhe und Klarheit im Spiel“, sagt Schaaf. „Was ich erreichen will, ist, dass wir enger zusammenrücken, dass wir mehr voneinander wissen, dass wir uns besser verstehen und wissen, wohin wir wollen.“ Schaaf hat bei den „Roten“ für Aufbruchstimmung gesorgt, nun müssen die Spieler mitziehen und daran glauben, dass es wieder bergauf geht. Dazu wird er in Belek auch Gespräche führen, deren Inhalt sich aus der täglichen Arbeit ergibt. „Ich werde klare Vorgaben machen, aber die Spieler müssen mich auch verstehen. Es darf kein Monolog sein“, sagt Schaaf.

Stürmischer Regen hat die 96-Profis in der Türkei empfangen. In Belek haben sie am Donnerstagmittag ihr Quartier bezogen.

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