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Favre wird nicht Trainer bei den "Roten"

96 auf Trainersuche Favre wird nicht Trainer bei den "Roten"

Er wird es also nicht: Bei der Suche nach einem Nachfolger für Michael Frontzeck hat Hannover 96 von Lucien Favre eine Absage erhalten. Der Schweizer ließ verlauten, dass Hannover in seiner Lebensplanung keine Rolle spiele. Unterdessen arbeiten die "Roten" an einem Wechsel von Stürmer Adam Szalai nach Hannover.

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Kommt nicht nach Hannover: Lucien Favre.

Quelle: dpa

Hannover. In den letzten Wochen vor Weihnachten lief im Fernsehen ein Werbespot, in dem die ganze Familie ihre Handys zumindest am Heiligen Abend ausschaltet. Für manchen eine schöne Vorstellung, für Martin Bader jedoch ein Luxus, den sich der 96-Geschäftsführer Sport nicht leisten konnte. „Nur in der Kirche hatte ich das Handy ausgeschaltet“, sagte Bader.

Es waren keine entspannten Feiertage für den 47-Jährigen, zu viele wichtige Personalien sind beim Fußball-Bundesligisten momentan ungeklärt. Er habe bei bei seinen Kandidaten über die Weihnachtstage „schon mal vorgefühlt. Jedes Gespräch bringt einen weiter – und ich habe viele Gespräche geführt“, sagte der Geschäftsführer. Von den zahlreichen Namen, die in den vergangenen Tagen als Nachfolger für den für den vor einer Woche zurückgetretenen Michael Frontzeck gehandelt wurden, kann Bader einen von der Trainerliste streichen: Lucien Favre. Der Schweizer ließ verlauten, dass Hannover in seiner Lebensplanung keine Rolle spiele.

„Sieben Gespräche werde ich nicht führen“

Auch wenn sich der Kreis der potentiellen 96-Trainer dadurch verkleinert, die letzten Tage dieses Jahres werden es für Bader trotzdem in sich haben. Dem Geschäftsführer bleibt nicht mehr viel Zeit, um einen neuen Trainer zu finden. Spätestens beim Trainingsstart für die Rückrunde am 4. Januar soll der Neue übernehmen. „Das muss unser Ziel sein, darauf arbeiten wir hin“, sagte Bader. Wie lang die Liste der Kandidaten noch ist, darüber gab der 47-Jährige keine Auskunft, mehr als drei oder vier werden jedoch nicht mehr in der engeren Auswahl sein. „Sieben Gespräche werde ich garantiert nicht führen“, sagt Bader. 

Zu Beginn dieser Woche wollen Bader und Clubchef Martin Kind bei einem Treffen festlegen, mit welchen der Kandidaten konkret verhandelt wird. Als Wunschkandidat und Favorit gilt weiterhin Thomas Schaaf, 96 soll aber auch mit Alois Schwartz vom SV Sandhausen und Markus Kauczinski vom Karlsruher SC zwei Zweitligatrainer auf dem Zettel haben.

Michael Frontzeck hat seinen Rücktritt als Trainer von Hannover 96 verkündet. Nun braucht der Verein einen neuen Coach. Das sind die möglichen Kandidaten für die Nachfolge.

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Eine möglichst zügige Lösung der Trainerfrage wäre auch ein schneller Ausweg aus dem Dilemma, in dem 96 durch die Vakanz auf dem Trainerposten steckt. Nicht nur bei der Trainersuche drückt der Schuh, zeitgleich verhandelt 96 auch mit neuen Spielern, die helfen sollen, in der Rückrunde den Klassenerhalt zu schaffen. Die dringend nötigen Verstärkungen wollen jedoch wissen, mit wem sie es in Hannover zu tun bekommen werden und machen ihr Kommen auch davon abhängig, wer künftig bei 96-Spielen in der Coachingzone stehen wird.

Kommt Adam Szalai nach Hannover?

Das gilt auch für Adam Szalai, mit dem sich die „Roten“ fast einig sein sollen. Der Hoffenheimer Stürmer spielt in den Überlegungen von 1899-Trainer Huub Stevens keine Rolle und würde den Club gerne verlassen. 96 hat gute Karten, der Ungar will jedoch wohl erst noch die Entscheidung bei der Trainerfrage abwarten. Für Szalai lief es in den vergangenen Monaten nicht gut, in der Hinrunde brachte er es nur auf vier Kurzeinsätze für die Kraichgauer. Seinen letzten Bundesligatreffer erzielte der Stürmer im April beim 2:1-Sieg in Hannover. Der 28-Jährige war im Sommer 2014 für 6 Millionen Euro Ablöse vom FC Schalke nach Hoffenheim gewechselt. In der ersten Saison war er Stammspieler, musste danach jedoch Platz machen für den teuren Neuzugang Kevin Kuranyi.

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Trainersuche bei Hannover 96
Sucht weiter nach einem Trainer für Hannover 96: Martin Bader.

Von ruhigen Weihnachtsfeiertagen war bei Martin Bader in diesem Jahr nichts zu spüren. Der Sport-Geschäftsführer von Hannover 96 verbrachte auch die Festtage mit der Suche nach einem neuen Trainer und arbeitete praktisch durch: "Nur in der Kirche hatte ich das Handy ausgeschaltet."

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27. November 2016 - Christian Purbs in Allgemein

Und wieder zwei Punkte weg. Und wieder war mehr möglich für die „Roten“. Auch wenn Daniel Stendel die Tore nicht selbst schießen kann, was er garantiert am liebsten machen würde, in Düsseldorf gab auch der 96-Trainer keine glückliche Figur ab.

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