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Diouf weiß noch, wo das Tor steht

Training vor dem Nord-Derby Diouf weiß noch, wo das Tor steht

Was im Training klappt, soll auch in Hamburg gelingen: Neben 96-Angreifer Mame Diouf ist auch Artur Sobiech ist guter Dinge für das Nord-Derby am Sonntag.

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Augen auf im Spiel: 96-Stürmer Mame Diuof.

Quelle: zur Nieden

Hannover. Wenn es doch immer so einfach ginge! Dann wäre Fußball wie ein Wunschkonzert. Und niemand müsste sich groß den Kopf darüber zerbrechen, wie man nach sechs sieglosen Spielen in der Bundesliga, statt der Musik hinterherzulaufen, auf dem Platz mal wieder die erste Geige spielen könnte. Mittwochvormittag bedurfte es einer einzigen klaren Ansage – und schon war beim Üben alles im Takt. „Mach das Tor!“, so lautete die deutliche, schon ungeduldig klingende Aufforderung von Trainer Mirko Slomka, der Mame Diouf sogleich Taten folgen ließ. Per Flachschuss ins rechte untere Ecke traf der Stürmer von Hannover 96. Es war ein zu diesem Zeitpunkt schon überfälliges Tor, zwei weitere des Senegalesen folgten am Stück.

Hätte Mittwoch nicht schon Sonntag sein können? Dann steht für die „Roten“ das Nordderby beim Hamburger SV auf dem Programm (Anstoß ist um 15.30 Uhr), und mit Toren von Diouf könnte das erreicht werden, was sich jeder 96-Sympathisant erhofft: dass es für den Tabellenelften nicht weiter abwärts geht in der Rangliste und die sportliche Misere ein Ende hat. Dazu aber müssen Tore her, wofür in erster Linie nun mal Diouf zuständig ist.

Holt den Ball aus der Luft: Salif SanŽé.

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An der Zeit wäre es: Zuletzt traf der Senegalese am 31. August beim 4:1 gegen den FSV Mainz. Zwei Treffer in sieben Punktspieleinsätzen: Das ist eine dürftige Zwischenbilanz für einen wie Diouf, den man in Hannover aus früheren Zeiten ganz anders in Erinnerung hat. Als Torgaranten und damit als denjenigen, der für Erfolg stand. Jetzt geht es in die andere Richtung, was auch mit Verletzungen und einer Sperre zu tun hat und was merklich an den Nerven zehrt. Auch bei Diouf selbst, wie im Training auszumachen war. Anfangs ließ er in Überzahlsituationen zwei, drei Chancen liegen, die er normalerweise mit links gemacht hätte. Dann aber ein Hattrick: Verlernt hat der 26-Jährige das Toreschießen nicht.

Und er dürfte, so hat es den Anschein, am Sonntag von Anfang an wieder einen Partner zur Seite haben. Anders als jüngst beim trostlosen 0:0 gegen Eintracht Braunschweig will es Slomka in Hamburg wohl wieder mit zwei Angreifern versuchen, und das nicht erst fünf Minuten vor Schluss. Artur Sobiech, dem Achillessehnenbeschwerden zu schaffen machten, ist nach eigenen Worten schmerzfrei und für den Sonntag guter Dinge.

„Alles klar für Hamburg“, sagte er am Mittwoch, nachdem er sich erst mit Diouf die Bälle zugespielt und dann bei Freistößen ein ums andere Mal vollstreckt hatte. Wenn er sich noch ein Tor als Beitrag zum erhofften Auswärtssieg aufgehoben hat und seinem Namensvetter Lasse Sobiech, Innenverteidiger beim HSV, eins auswischen könnte: Das würde den 96-Stürmer wunschlos glücklich machen.
Zum letzten Mal in dieser Woche trainiert Hannover 96 heute (10 Uhr) öffentlich. Bei den drei folgenden Einheiten sind Zuschauer nicht zugelassen.

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