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Rausch ist nicht auf der Liste von 96

Turnier in Polen ist ein erster Test Rausch ist nicht auf der Liste von 96

Am Wochenende beginnt die Saisonvorbereitung von Hannover 96 mit dem ersten Testspiel, und das hat es gleich in sich: Beim Turnier in Lublin geht es gegen den AS Monaco, Dritter der abgelaufenen Saison in Frankreich. Ein neues Gesicht im 96-Kader wird es indes nicht geben: Konstantin Rausch kehrt nicht zurück.

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Kehrt nicht zu den "Roten" zurück: Außenverteidiger Konstantin Rausch.

Quelle: dpa/Archiv

Hannover. Das ist doch gleich mal eine Nummer! Im ersten Testspiel der Saisonvorbereitung bekommt es Hannover 96 mit dem AS Monaco zu tun. Die Monegassen landeten in der vorigen Saison auf Platz 3 der 1. französischen Liga; am Sonnabend, beim Turnier im polnischen Lublin, ist das für den deutschen Fußball-Bundesligisten die erste Standortbestimmung nach zehn Tagen Training. Dabei zählt, das ist bei derartigen Vergleichen nicht ungewöhnlich, das Ergebnis nicht so sehr. 96-Trainer Michael Frontzeck erwartet Aufschlüsse darüber, auf welche Spieler er bauen kann - und wer aus dem Kader sich vielleicht anderswo umschauen dürfte.

25 Spieler, einschließlich der Torhüter - so stellen sich die Verantwortlichen der „Roten“ das Aufgebot vor, mit dem das 14. Bundesligajahr in Folge in Angriff genommen werden soll. Die noch im Urlaub befindlichen Nationalspieler und zumindest zwei noch zu verpflichtende Kicker eingerechnet, ist der aktuelle Kader zu groß, um diesen Anspruch zu erfüllen. Beim Viererturnier in Polen heißt es also, sich in ein möglichst gutes Licht zu setzen.

Ein Kandidat für die Roten: Allan Saint-Maximin

Eine französische Note hat nicht nur der 96-Kontrahent an diesem Sonnabend. Ein Franzose wird an der Gerüchtebörse auch als möglicher Zugang in Hannover gehandelt, die in diesen heißen Tagen besonders heftig brodelt. Allan Saint-Maximin von AS St. Etienne, in der Abschlusstabelle zwei Ränge hinter dem AS Monaco platziert, ist demnach ein Kandidat für das offensive Mittelfeld. Mit 18 Jahren hat er die Fußballzukunft noch vor sich; lediglich neun Einsätze und zwei Tore in der Liga deuten an, dass er fußballerisch noch zulegen muss. Es dürfte sich um eine Alternative für den Fall handeln, dass der Transfer des Dänen Uffe Bech scheitern sollte.

Auch der Name eines alten Bekannten wird aktuell gehandelt: Konstantin Rausch. Der Linksverteidiger hat beim VfB Stuttgart sein Glück nicht gefunden und kann den Verein dem Vernehmen nach ablösefrei verlassen. Nach Hannover wird ihn der Weg aber nicht zurückführen, wohl eher zu Darmstadt 98, dem 96-Kontrahenten zum Saisonstart. „Er steht nicht auf unserer Liste“, sagte Clubchef Martin Kind.

Konstantin Rausch verlässt Hannover 96 und hofft auf einen Karrieresprung: Beim VfB Stuttgart verspricht er sich offenbar eine bessere Zukunft.

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Kuranyi und Rausch sind kein Thema

Das gelte auch für Stürmer Kevin Kuranyi, der ebenfalls ablösefrei zu haben wäre, nachdem der 33-Jährige seinen Vertrag bei Dynamo Moskau nicht verlängert und zugleich Rückkehrabsichten in die Bundesliga geäußert hat. „Da gibt es meines Wissens keinen Kontakt“, sagte Kind.

Die Suche nach einem torgefährlichen Stürmer dauere noch an. „Wir lassen uns die nötige Zeit“, sagte der Clubchef. Ziel sei es, alle Personalentscheidungen bis zum Beginn des Trainingslagers in Saalfelden (Österreich) getroffen zu haben. Das wäre der 23. Juli. Blieben also noch drei ganze Wochen.

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