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Uffe Bech ist den "Roten" noch zu teuer

Dänen fordern zwei Millionen Euro Uffe Bech ist den "Roten" noch zu teuer

Hannover 96 will den 22-jährigen Dänen Uffe Bech verpflichten. Doch der Offensivspieler ist den "Roten" noch zu teuer. Sein Verein, der FC Nordsjaelland, fordert knapp zwei Millionen Euro. Die Verantwortlichen verhandeln miteinander.

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Ein Vorgeschmack auf die Bundesliga? Uffe Bech (vorn) im Spiel gegen die deutsche U21-Auswahl bei der EM in Tschechien.

Quelle: Imago

Hannover. Da hat es Uffe Bech vergleichsweise gut. Der 22-Jährige vom 
FC Nordsjaelland, der mit der dänischen U21-Auswahl bei der Europameisterschaft in Tschechien im Halbfinale die Segel streichen musste, hat sich erst einmal in den Urlaub verabschiedet. Beine hochlegen, statt weiter oder schon wieder über den Platz zu rennen, wie es viele andere in der Fußball-Bundesliga in der Saisonvorbereitung tun. Der Rest muss sich finden. Vor allem, wenn es um die sportliche Zukunft des Offensivspielers geht, an dem Hannover 96 unverändert Interesse hat. Es wird verhandelt, und das rege, wie 96-Clubchef Martin Kind gestern durchblicken ließ. Sportdirektor Dirk Dufner habe am Montag in der Sache viel telefoniert. „Unser Interesse an Bech hat sich noch verstärkt“, sagte der 71-Jährige. Doch es dauert länger als gedacht, um sich handelseinig zu werden.

Hannover 96 trainiert am 29. Juni auf der Mehrkampfanlage.

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Der Preis, der für einen jungen Mann verlangt wird, der sich als Fußballprofi erst noch beweisen muss und dessen Namen bis vor Kurzem hierzulande die wenigsten schon mal gehört hatten, ist vergleichsweise heiß. Knapp 2 Millionen Euro möchte der dänische Erstligist bei diesem Geschäft erlösen. Darauf wird sich 96 dem Vernehmen nach nicht einlassen. Zum Vergleich: Für einen gestandenen Spieler wie Szabolcs Huszti kassierten die „Roten“ voriges Jahr 1,5  Millionen Euro.

Was die Frage aufwirft: Wie weit steigen die Preise für Fußballprofis noch, nachdem der FC Liverpool unlängst 41 Millionen Euro für den Hoffenheimer Roberto Firmino hinblätterte? Und wo fängt für einen Club wie Hannover 96 die Schmerzgrenze an? „Die Spielregeln entwickeln sich in eine andere Richtung“, sagt Clubchef Kind. Viele Vereine setzten in den Vertragsverhandlungen verstärkt auf „den Hebel Transfersumme. Und viele wollen an einem eventuellen Weiterverkauf des Spielers partizipieren.“ Wer zum Zug kommen will, muss in der Regel also draufzahlen.

Kommt Hrgota für 4 Millionen Euro?

Für die „Roten“ heißt das unter anderen, sich auf intensivere Verhandlungen einzustellen. Und genau abzuwägen, was ein Profi, mit dem eine Lücke im Team geschlossen werden könnte, wirklich wert ist. So stehen für den Mönchengladbacher Branimir Hrgota (22) angeblich 4 Millionen Euro Ablöse zur Debatte. 96 sucht händeringend einen Stürmer, aber für das Geld? Kind ordnete die Überlegung an einen solchen Transfer gestern in die Kategorie „Wunschdenken“ ein. Hrgota, dreifacher schwedischer Nationalspieler, schoss in 17 Bundesligaeinsätzen für die Borussen zwei Tore. Oder anders ausgedrückt: Für einen Treffer brauchte er fast sechs Stunden Spielzeit.
Da liest sich die Quote von Bech besser, der allerdings in einer schwächer einzuschätzenden Liga spielt. Für seinen aktuellen Verein, dessen Trikot er seit Januar 2013 trägt, und zuvor Lyngby BK hat er insgesamt 85 Erstligaspiele absolviert und dabei 20 Tore erzielt. Keine schlechte Empfehlung.

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Kind bestätigt Wechsel zu 96

Alles klar mit Uffe Bech beim Fußball-Bundesligisten Hannover 96. "Er wird unterschreiben", sagte 96-Clubchef Martin Kind der HAZ, "und zwar noch in dieser Woche. Der Transfer ist erledigt."

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