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Uffe Bech droht länger auszufallen

Erneute Verletzung Uffe Bech droht länger auszufallen

Uffe Bech bleibt das Verletzungspech treu: Der Däne verletzte sich beim Trainingslager von Hannover 96 auf Norderney am rechten Knie - und zwar just an der Stelle, an der er sich im April beim Spiel in Berlin einen Sehnenriss zugezogen hatte. 

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Wieder verletzt: Uffe Bech.

Quelle: Petrow

Norderney. Der Tag begann schon schwierig für Uffe Bech. Weil sein Fahrrad streikte, musste sich der lebensfrohe Däne als einziger Spieler zu Fuß auf den knapp einen Kilometer langen Weg bis zum Trainingsplatz machen. Salif Sané nahm ihn dann auf dem Fahrradlenker mit, so ließ Bech sich lachend auf den Trainingsplatz kutschieren. Die Mannschaftskollegen jubelten, aber kurz danach verging allen das Lachen. Bei einem harmlosen Schussversuch stieß Bech der Schmerz in die Stelle am rechten Knie, an der ihm im April im Spiel bei Hertha BSC die Sehne gerissen war. Der 96-Stürmer stöhnte und brach zusammen, Mannschaftsarzt Felix Hessel und Physiotherapeut Ralf Blume waren sofort zur Stelle. Der Däne wurde behandelt und dann ins Hotel gebracht. Was für ein Riesenpech für Bech.

Bech bleibt – anders als der bereits abgereiste Noah-Joel Sarenren-Bazee – bis Sonntag mit der Mannschaft auf der Insel. Nach einer ersten Ultraschall-Untersuchung vor Ort stellte 96 eine Reizung im rechten Knie fest. Fest steht jedenfalls: Für den Angreifer der „Roten“, der in den vergangenen Wochen gute Fortschritte machte, ist das ein extremer Rückschlag. Sein Traum, für Dänemark bei den Olympischen Spielen in Rio zu spielen, platzte am Donnerstag mit einem Trainingsschüsschen. 

Das Knie! Uffe Bech hat sich verletzt.

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Durch die Verletzung des 23-Jährigen klafft nun beim Zweitligisten auf der rechten Offensivseite eine noch größere Qualitätslücke. Sarenren-Bazee, der wegen der Folgen einer chronischen Hüftreizung operiert wird, muss bis zum Herbst passen. Bech spielt auf derselben Position vorne rechts – es ist fast so, als liege ein Fluch auf der Position. 96-Trainer Daniel Stendel hatte Bech fest eingeplant. Vorgestern sagte er über Bech: „Er hat gutes Tempo, ein gutes Eins-gegen-eins-Spiel. Er ist ein unberechenbarer Spieler, da können wir uns alle drauf freuen.“ 

Leider machte Bech 96 bisher nur sehr selten Freude. Bislang spielte er lediglich elfmal für die „Roten“, erlitt zwei Muskelfaserrisse, kämpfte gegen einen eingeklemmten Nerv, einer Rippenprellung und zuletzt seinen Sehnenriss. Insgesamt fehlte er über 150 Tage verletzt, seit er für Hannover spielt. Wie lange er diesmal ausfällt, steht noch nicht fest. Es können Wochen sein, vielleicht auch Monate.

Auch 96-Kaderplaner Christian Möckel beobachtete die Verletzung des Dänen mit Sorge. Ob 96  nach dem Aus von Sarenren-Bazee und Bech jetzt nachrüsten muss? „Wir müssen erst einmal abwarten, was mit der Operation bei Noah ist. Aber ich glaube nicht, dass wir da auf dem Markt noch mal tätig werden“, sagte Möckel. Wenn 96 viele Kandidaten für eine Position hat, dann auf den Außenbahnen: Kenan Karaman, Felix Klaus, Marius Wolf, Valmir Sulejmani und Tim Dierßen – alle könnten den Posten übernehmen. Aber das Unberechenbare der jungen Sarenren-Bazee und Bech, das ging 96 in diesem Trainingslager verloren.

Von Dirk Tietenberg

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